B399 bei Simmerath-Lammersdorf geflutet: Sind Biber schuld?

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Bundesstraße B399 geflutet: Ist nun doch der Biber schuld?

Von: ho
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Erneuter Großeinsatz zur Behebung eines Wasserproblems auf der B 399 Lammersdorf: Ist die Bautätigkeit des dort ansässigen Bibers die Ursache des Übels? Foto: Hoffmann

Lammersdorf. Sprudelnde Vielfalt zwischen Vennbahn und der Bundesstraße 399: Am Ortseingang von Lammersdorf in Höhe der Firma Junker herrschte trotz des Großeinsatzes am Donnerstag, der im Auftrag der Städteregion erfolgte, weiter hektische Aktivität, um der Ursache von plötzlich auftretenden Wassermassen auf die Spur zu kommen.

Wie berichtetet, war man hier mit schwerem Gerät angerückt, da Wasser in beträchtlicher Menge über die B399 floss. Als Verursacher stand die dortige Biberpopulation im Verdacht, wovon man bei der Städteregion aber zunächst einmal nicht ausging.

Nach der Säuberung von zwei verstopften Durchflüssen stellte sich kein Erfolg ein, im Gegenteil: Am Freitag floss das Wasser sogar in verstärktem Maße über die Fahrbahn, was im Hinblick auf den angekündigten Frost und die damit verbundenen Gefahren einen weiteren Großeinsatz zur Folge hatte. Die Lammersdorfer Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an, um sich des Problems anzunehmen.

Am Samstagmorgen wurde der Einsatz fortgesetzt. Der Bauhof der Gemeinde Simmerath rückte mit drei Fahrzeugen nebst Bagger an. Entgegen der Meinung des Umweltamtes der Städteregion herrschte bei den beteiligten Einsatzkräften Konsens darüber, dass die Bautätigkeit der an der Vennbahn ansässigen Biberpopulation Ursache des Wasserproblems sei.

Darauf würden auch die freigespülten Holzstücke aus den Durchflüssen hinweisen. Mit einem Spezialfahrzeug wurde dann nochmals versucht, einen Durchfluss freizufräsen, wobei erneut Geröll und abgenagte Äste zu Tage kamen. Wie bei einer früheren Aktion schon einmal vorgekommen, war dieses Mal allerdings kein toter Biber dabei.

Bei näherer Besichtigung des Baumbestandes, der sich direkt an der Fahrbahn der Bundesstraße befindet, stellte man ferner fest, dass sich der Biber auch dort bereits zu schaffen machte, womit es nach Ansicht der Beteiligten eine Frage der Zeit sein dürfte, wann dort der erste Baum auf die Fahrbahn fällt. Später wurde dann auch noch das THW tätig, um die Wasseransammlung direkt an der B 399 abzupumpen. Hiernach trat eine deutliche Besserung der Situation ein.

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