Bürgerverein sieht wieder Perspektiven

Von: ani
Letzte Aktualisierung:
15036463.jpg
Mit Konzept will der neue Vorstand des Bürgervereins Mulartshütte in die Zukunft starten (v. l.): Jakob Breidt, Dagmar Lau, Stefan Weissenborn, Heinz-Jürgen Gülpen und Karl-Heinz Breuer. Foto: A. Hoffmann

Mulartshütte. Um die Zukunft des Bürgervereins Mulartshütte sah es Mitte vergangenen Jahres nicht besonders gut aus. Keines der über 170 Mitglieder signalisierte Bereitschaft, sich im Vorstand aktiv einzubringen, nachdem die damalige Vereinsspitze angekündigt hatte, ihre Ämter in diesem Jahr niederzulegen.

Damit drohten im vom Verein betriebenen Bürgerhaus die Lichter auszugehen. Nun hat man sich nach intensiven Bemühungen und Gesprächen im Vorstand neu aufgestellt und will den Verein hochmotiviert mit einem attraktiven Konzept in die Zukunft führen.

Heinz-Jürgen Gülpen, der bisher Beisitzer war, ist der neue Vorsitzende des Vereins, und Karl-Heinz Breuer, der schon in der Vergangenheit im Vorstand wirkte, fungiert als Geschäftsführer. Stefan Weissenborn kümmert sich um die Finanzen (Schatzmeister) und Dagmar Lau sowie Jakob Breidt, die schon in der Vergangenheit viel Arbeit in den Verein investierten, sind Beisitzer.

Wie von Seiten der neuen Vereinsspitze mitgeteilt wird, sieht man es nach wie vor als wichtigste Aufgabe an, den Fortbestand des Bürgervereins und damit auch den Erhalt des Bürgerhauses für alle Mulartshütter zu sichern. Es gelte, den Spagat zwischen Tradition und notwendigen Neuerungen zu wagen und die notwendigen Mittel, die zum Erhalt des Bürgerhauses wichtig sind, zu erwirtschaften. Hierzu merkt Stefan Weissenborn an: „Wir wollen ein zukunftsträchtiges Konzept auf die Beine stellen, wobei wir Mulartshütte nicht als Wohndorf, sondern als lebendiges Dorf präsentieren wollen.“ Dabei sollen bestehende Traditionen bewahrt, aber auch Neues für Alt und Jung angeboten werden. Weissenborn: „Das Angebot soll vielfältig für alle Altersgruppen sein.“

Hierzu werden als Beispiele das erste Mulartshütter Weinfest im Bürgerhaus (16. September), eine Bustour nach Hasselt am 23. September und schließlich im Oktober ein bayrisches Frühstück im Bürgerhaus angeführt. Am ersten Dezemberwochenende steht dann wieder der Weihnachtsmarkt am Bürgerhaus an.

Stefan Weissenborn und Manfred Adrian weisen mit Blick auf das Bürgerhaus darauf hin, dass hier jährlich Kosten von 7000 bis 8000 Euro entstehen. Dieser Betrag müsse über die Mitgliedsbeiträge und durch Veranstaltungen ausgeglichen werden. „Da wäre es wünschenswert, wenn uns, nachdem nun die Grünflächen am Bürgerhaus durch die Gemeinde gepflegt werden, weitere Unterstützung durch die Gemeinde zuteil würde“, so Adrian und Weissenborn.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert