Bürgermeisterwahl: Entscheidungshilfe für Erstwähler

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Alina Meuser und Farras Fathi führten durch die Informations- und Diskussionsveranstaltung in Roetgen, bei der sich die fünf Bürgermeisterkandidaten den Fragen der Jugendlichen stellten. Foto: H. Schepp

Roetgen. Vor der Bürgermeisterwahl am Sonntag in Roetgen hatte die Koordinationsstelle Jugendpartizipation im Bildungsbüro der Städteregion Aachen am Donnerstagabend alle fünf Bürgermeisterkandidaten sowie Jugendliche aus der Gemeinde zu einem Dialog eingeladen.

Ziel dieser Veranstaltung war es, Jugendlichen und vor allem Erstwählern einen Austausch mit den Parteikandidaten zu ermöglichen, der sonst nur vereinzelt oder gar nicht erfolgt wäre, so die Veranstalter. Rede und Antwort standen alle fünf Bewerber für die nachfolge von Bürgermeister Manfred Eis: Silvia Bourceau (UWG), Jorma Klauss (SPD), Bernhard Müller (Bündnis 90/Die Grünen), Björn Schmitz (CDU) und Franz-Joseph Zwingmann (FDP).

Bei der Veranstaltung unter dem Motto „Das geht!“ zeigten sich die jungen Teilnehmer sehr politisch interessiert und engagiert. Es entstanden Diskussionen zu den Themen ÖPNV, Flüchtlingshilfe, Windkraft, Gewerbeflächen und natürlich zum heißbegehrten Internet, das aus Sicht der Jugendlichen auch in der Gemeinde Roetgen noch schneller und effektiver gestaltet werden müsste.

Die Überlegung, in Roetgen ein Jugendparlament oder Jugendbeirat ins Leben zu rufen, stieß auf große Akzeptanz. Man müsse nur darauf achten, dass die Jugendvertretung dann auch aktiv bleibe und in der Breite gut genutzt werde, so der Konsens der Politiker.

Das Fazit der gesamten Veranstaltung fiel bei den Anwesenden sehr positiv aus. Fast alle Teilnehmer der Premiere im Bürgersaal waren der Meinung, dass ein solches Format mit Jugendlichen keine Eintagsfliege sein soll. „Es steckt so viel Potential und Tatendrang in den Jugendlichen. Sie alle haben gemerkt, dass dieser Abend nicht nur die Möglichkeit gab, ihre eigenen Interessen und Meinungen zu vertreten, sondern auch viel Erfahrung von Seiten der Politik mitzunehmen“, so Farras Fathi, der gemeinsam mit Alina Meuser die Veranstaltung locker und souverän moderierte.

Besonders erfreut waren die jungen Moderatoren, dass statt der erwarteten 30 Besucher deren rund 50 die aufgestellten Stühle besetzten. Gefördert wurde die Veranstaltung durch das EU-Programm „Erasmus+ Jugend in Aktion“ im Bereich „Strukturierter Dialog“.

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