Bürgermeisterkandidat: Einstimmiges Votum für Jorma Klauss

Von: Helga Giesen
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Jorma Klauss (Mitte mit Freundin Kathrin Schiffer) kann sich bei seiner Kandidatur für das Amt des Roetgener Bürgermeisters der einmütigen Unterstützung seiner Partei sicher sein. Unterstützer sind auch (von links) Stefan Kämmerling, Manfred Eis, Ulla Schmidt, Martin Peters und Helmut Mulorz. Foto: H. Giesen

Roetgen. Mit einem einstimmigen Votum bestätigte die Mitgliederversammlung des Roetgener SPD-Ortsvereins Jorma Klauss als ihren Kandidaten für die Bürgermeister-Wahlen am 13. September. Schon auf einer Versammlung im November hatte sich der Vorstand für die Nominierung des 40-jährigen Verwaltungsfachmanns ausgesprochen.

Neben den Mitgliedern aus den eigenen Reihen und aus den Nachbarkommunen konnte Parteichef Helmut Mulorz im Restaurant „Altes Jägerhaus“ in Mulartshütte auch viele Vertreterinnen und Vertreter der SPD-Unterbezirke Kreis und Stadt Aachen sowie aus den Juso-Organisationen begrüßen. Dazu zählten auch die Vizepräsidentin des Bundestages und stellvertretende Vorsitzende des Unterbezirks Stadt, Ulla Schmidt, ebenso wie der Kreis-Unterbezirksvorsitzende Martin Peters und sein Vize, der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling.

„Wir sind stolz darauf, dass wir einen so kompetenten und populären Bürgermeister hatten“, erklärte Helmut Mulorz in Richtung Manfred Eis, der nicht mehr antritt und dessen Amtszeit infolgedessen am 20. Oktober endet. Auch wenn die Grünen schon bekundeten, sich auf das Ende der „Eis-Zeit“ in Roetgen zu freuen, setze die SPD darauf, auch in Zukunft den Verwaltungschef zu stellen. In Jorma Klauss habe man einen Kandidaten, der „Bürgermeister kann“, erinnerte Mulorz daran, dass er alle Kriterien erfüllt, die der Ortsverein für eine Nominierung gestellt habe.

Unter anderem bringe er als gelernter Verwaltungsfachmann die nötige Kompetenz mit und komme zudem aus den eigenen Reihen. „Jorma ist unser Mann“, zeigte sich auch Bürgermeister Manfred Eis überzeugt, dass dieser ein würdiger Nachfolger sein wird.

Ulla Schmidt begeisterte ihre Roetgener Parteifreunde mit einer Rede, in der sie das politische Engagement vor Ort in den Mittelpunkt stellte und sich dabei entschieden gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aussprach. „Wir werden auf Bundesebene nicht wieder hochkommen, wenn wir nicht vor Ort ein Klima schaffen, das nicht von Angst, sondern von Zuversicht bestimmt ist“, erklärte sie und sagte Jorma Klauss die volle Unterstützung ihres Unterbezirks zu.

Martin Peters würdigte das Lebenswerk von Manfred Eis und sah in Jorma Klauss ebenfalls den geeigneten Nachfolger, der sich der Unterstützung des Kreis-Unterbezirks sicher sein dürfe.

Seit 2011 in Roetgen

Jorma Klauss, der sich den Roetgener Genossinnen und Genossen bereits bei seiner Nominierung ausführlich vorgestellt hatte, legte noch einmal kurz seinen beruflichen und politischen Werdegang dar, der ihn nun zum Amt des Bürgermeisters führen soll und stellte seine Ziele vor. Der 40-Jährige, der seit zweieinhalb Jahren mit seiner Freundin Kathrin Schiffer in Roetgen wohnt, sitzt seit den Kommunalwahlen 2014 für die SPD im Gemeinderat und ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Unter der Versammlungsleitung von Helmut Mulorz stimmten bei einer Enthaltung 23 der 24 stimmberechtigten Mitglieder für Jorma Klaus. „Wir stehen geschlossen hinter unserem Kandidaten“, versprach der Ortsvereinsvorsitzende, dass die Roetgener SPD Jorma Klauss durch einen fairen Wahlkampf unterstützen wird.

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