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Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“ schreibt an Kölner RP

Von: Franz Sistemich
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Rursee. Die Vorsitzenden der Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“ haben wenige Tage vor dem heutigen Erörterungstermin bei der Kölner Bezirksregierung einen Brief an Regierungspräsidentin Gisela Walsken geschrieben. In diesem Brief fordern Ursula Freifrau von Gagern aus Vlatten, Werner Löhrer aus Schmidt und Reinhard Menzer aus Rurberg, den Verein „Rettet den Rursee“ als Beteiligten im Regionalplanänderungsverfahren und Raumordnungsverfahren aufzunehmen und miteinzubeziehen.

In ihrem Schreiben führen die drei Vorsitzenden, die in den drei Rursee-Kommunen Heimbach, Nideggen und Simmerath wohnen, die verschiedensten Gründe gegen das Pumpspeicherkraftwerk an. Von Gagern, Löhrer und Menzer verweisen auch darauf, dass bereits mehr als 2000 Menschen die BI unterstützen. Auch beziehen sich die drei Vorsitzenden auf eine enge Zusammenarbeit mit den Städten Heimbach und Nideggen, „die den Zusammenschluss der Bürger begrüßt haben und unterstützen wollen“.

Die Unterzeichner fordern Trianel auf, auf die weitere Planung und den Bau des Pumpspeicherkraftwerks zu verzichten, „zumal sich nach Heimbach nun auch die zweite Rursee-Gemeinde, die Stadt Nideggen, mit einem einstimmigen Votum gegen das Pumpspeicherkraftwerk ausgesprochen hat“.

In der Gemeinde Simmerath hat die von Ursula Derichs-Lavalle aus Strauch geplante Bürgerinitiative „Pro-Pumpspeicherkraftwerk“ noch nicht zu einer Gründungsversammlung aufgerufen. Nach Aussage des früheren Bürgermeisters der Kommune, Hubert Breuer, unterstützen bisher 70 bis 80 Personen die Pro-Initiative. Gemeldet hat sich die BI schon schriftlich. In einem 15-seitigen Schreiben setzt sich ein „Mitglied unserer Interessengemeinschaft“, wie Ursula Derichs-Lavalle sagt, in einem faktischen und einem generellen Diskussionsteil mit den Argumenten der Trianel-Gegner auseinander.

In den letzten Zeilen outet sich der Verfasser als Mitte-Zwanziger, der mit Blick auf seine zukünftigen Kinder die „ignorante Vergehensweise“ der BI „Rettet den Rursee“ nicht verstehen kann. Der Autor bezeichnet deren Initiatoren als Angehörige einer Generation, „die innerhalb von 60 Jahren Energiequellen verbraucht haben, die die Erde in Jahrmillionen wachsen ließ und von denen nicht mehr viel übrig ist“.

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