Bürger und Bedienstete können umsatteln

Von: P. St.
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Mit dem E-Bike schnell vertraut: RWE-Kommunalberater Walfried Heinen (li.) überreichte der Gemeinde Simmerath für Bedienstete und Bürger jetzt vier klimafreundliche Zweiräder, die auch vom Beigeordneten Roger Nießen und den Verwaltungs-Mitarbeiterinnen Ulrike Lange-Wiemers und Brigitte Jansen (re.) für gut befunden wurden. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Die ersten Versuche sahen viel versprechend aus, als einige Bedienstete der Gemeinde Simmerath jetzt auf dem Rathausplatz eine Runde mit dem Fahrrad drehten. Dieses Bild könnte man demnächst öfter sehen, denn erstmals stehen den Mitarbeitern der Verwaltung jetzt Dienstfahrräder zur Verfügung, von denen auch regelmäßig Gebrauch gemacht werden soll.

Übergroße Anstrengung brauchen die Nutzer nicht zu befürchten, denn es handelt sich um vier so genannte E-Bikes, also Fahrräder, bei denen zur Unterstützung der Muskelkraft je nach Bedarf ein Eltektomotor zugeschaltet werden kann.

Die vier Zweiräder sollen aber nicht nur dem Rathaus sondern allen Bürgern der Gemeinde Simmerath zur Verfügung stehen. Dies betonte jetzt Simmeraths Beigeordneter Roger Nießen bei der Übernahme der E-Bikes. Angeliefert worden waren die Dienst- und Bürgerfahrräder von der RWE Deutschland AG; vor Ort übergeben wurden sie von RWE-Kommunalbetreuer Walfried Heinen und Pressesprecher Lambert Brosch aus Düren.

Immerhin 2000 Euro pro Stück kosten die nagelneuen und technisch hochwertigen E-Bikes mit einem stabilen Akku auf dem Gepäckträger. Walfried Heinen betonte, dass das RWE die Kommunen bei deren klimafreundlichen Aktivitäten gerne unterstützen wolle.

Die elektrisch unterstützten Fahrräder, im modernen Sprachgebrauch Pedelecs genannt, verfügen über eine mehrstufige Schaltung, mit der der Einsatz des Akkus, vornehmlich natürlich bei Steigungen, reguliert werden kann. Wenn eben möglich, empfiehlt es sich, allein mit Muskelkraft das Rad zu bewegen, um die Reichweite des Akkus zu erhöhen. Im flachen Gelände beträgt diese maximal 60 Kilometer, im Mittelgebirge entsprechend weniger. Danach muss der mobile Akku zum Aufladen wieder an Steckdose.

Beigeordneter Nießen kündigte an, dass die Fahrräder künftig sehr wohl für dienstliche Fahrten genutzt werden sollen, womit man auch einen kleinen Beitrag zur Verringerung der Co2-Emissionen leisten wolle.

Aber auch die Bürger können die E-Bikes, maximal für die Dauer eines halben Tages, kostenlos ausleihen. Im Fachgeschäft Bike-Treff, gleich in der Nähe des Rathauses, hat die Gemeinde einen Kooperationspartner gefunden, der die Wartung und Ausgabe der Räder übernimmt.
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