Bürger treffen Minister: Röttgen spricht über Speicherkraftwerk

Von: P. St.
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Energiepolitik ist sein Thema:
Energiepolitik ist sein Thema: Bundesumweltminister Norbert Röttgen interessiert sich auch für das geplante Pumpspeicherkraftwerk Rursee.

Rurberg. Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, besucht am 16. März auf Initiative des Alsdorfer CDU-Abgeordneten Helmut Brandt die Eifelgemeinde Simmerath.

Der Bundesminister wird um 17 Uhr im Antoniushof in Rurberg eintreffen. Ein wichtiges Zukunftsprojekt der Region steht im Mittelpunkt des Besuches. Die Gemeinde Simmerath informiert den zuständigen Minister über die Planung bzw. die mögliche Umsetzung des Pumpspeicherkraftwerkes am Rursee. Dieses Projekt umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 700 Millionen Euro und wäre ein großer Schritt zur langfristigen Nutzung regenerativer Energiequellen in der Städteregion.

Im Vorfeld des Besuches unterstreicht Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns die Bedeutung des Speicherkraftwerkes: „Das Projekt ist von großer Bedeutung für die Region, da es unterstreicht, dass die Wirtschafts- und Forschungsregion um Aachen nicht nur auf Fortschritt durch Know-how, sondern auch auf Nachhaltigkeit setzt.”

Standortentscheidung bis 2014

Der Aachener Stadtwerke-Verbund Trianel hat angekündigt, dass er sich bis zum Jahr 2014 für einen Standort des Pumpspeicherkraftwerkes entscheiden wird. Derzeit läuft ein bundesweites Prüfungsverfahren. Der Standort Simmerath ist dabei in der engeren Auswahl.

In der Bevölkerung, die frühzeitig in die Planungen eingebunden wurde, herrscht insgesamt eine positive Grundstimmung, wenngleich es auch kritische Stimmen gibt, die durch die lange Bauzeit und den wechselnden Pegelhub beim Betrieb des Kraftwerks mögliche negative Auswirkungen auf die wassersportliche und touristische Nutzung des Rursees sehen. Das zum Speicherkraftwerk gehörige Oberbecken soll auf der Freifläche Strauch-Buhlert realisiert werden.

Sollte es zur Realisierung kommen, dann entstünde in Simmerath das viertgrößte Pumpspeicherkraftwerk Deutschlands mit einer geplanten Leistung von 640 Megawatt - genug um eine Stadt der Größe Aachens mit Strom zu versorgen. Hermanns: „Das Pumpspeicherkraftwerk ist eine große Chance für die Region in die Zukunft zu investieren und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.”

Daher lädt die Gemeinde ausdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger der Städteregion und besonders der Gemeinde Simmerath zu diesem Termin nach Rurberg ein.

Um 17 Uhr wird der Bürgermeister den Minister im Antoniushof begrüßen und ihn gemeinsam mit Vertretern der Trianel GmbH über den aktuellen Sachstand informieren, ehe dann der Minister zum Thema Energiepolitik sprechen wird.
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