Bürger sollen ihre Versorgung mit Internet der Verwaltung mitteilen

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Kalterherberg/Höfen. Um Fördermittel für die zeitgemäße Breitbandanbindung für die Ortschaften Höfen und Kalterherberg zu erhalten, teilt die Bezirksregierung der Stadt Monschau mit, dass ein erneuter Nachweis über die tatsächliche Unterversorgung der Stadtteile Kalterherberg und Höfen erforderlich wird.

Hintergrund ist, dass von der Firma complete internet & security GmbH mit Schreiben vom 28. Oktober mitgeteilt wurde, für Höfen eine flächendeckende Versorgungsmöglichkeit mit 180 Mbit/s und 360MBit/s Richtfunk geschaffen zu haben sowie für Kalterherberg mit 180 Mbit/s bis auf wenige Ausnahmen (Bereich Elsenborner Straße 39-116, Ruitzhof, Kleinfrankreich und Teile des Messeweges), die in sechs Monaten ebenfalls versorgt würden. Als unterversorgt gelten Bereiche, die nur mit weniger als 2 Mbit/s vesorgt werden können.

Fördervoraussetzung für die Stadt Monschau ist eine nachgewiesene Unterversorgung. Dies bedeutet, dass nicht nur das Angebot des Festnetzbetreibers, zum Beispiel der Telekom, sondern außerdem auch das Angebot der übrigen Anbieter, insbesondere des örtlichen Festnetz- und Funkanbieters - in diesem Fall der complete internet & security GmbH - nachweislich unzureichend sein müsste.

Die Einwohner der beiden Stadtteile sind nun aufgerufen, sich namentlich und schriftlich bei der Stadtverwaltung zu melden, wenn sie weder ausreichendes Internet über Festnetzanbindung erhalten können, noch eine Versorgung über den örtlichen Festnetz- und Funkanbieter complete internet & security GmbH möglich ist.

Es genügt ausdrücklich nicht, diesen Nachweis nur über einen „schlechten” Festnetzanschluss zu belegen. Es muß dargelegt werden, dass beide Varianten erfolglos versucht wurden. Da eine objektive Beurteilung der tatsächlichen Versorgungssituation vor Ort aus technischen Gründen nicht möglich ist, bittet die Stadtverwaltung die betroffenen Einwohner um Mithilfe.

Alle Einwohner, die weder über die Telekom noch über complete internet & security GmbH versorgt werden können, sollen ihre Versorgungsproblematik der Stadtverwaltung schriftlich bis spätestens zum 26. November zukommen lassen.
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