Buchpräsentation: Eintauchen in eine bunte Traumwelt

Von: mon
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Manfred Beumers vor der Leinwand beim Malen. Manfred Beumers widmete sich in seinen letzten Lebensjahren der figürlichen Darstellung, oft großformatig und in Öl. Ein neu erschienenes Buch von seiner Lebensgefährtin Carla Giessing dokumentiert „die letzte große Herausforderung“, begleitend mit einer Ausstellung im Tuchscherer-Atelierhaus. Foto: Vera Monterey

Monschau. Mit einer dritten Ausstellung, nach „Vis a Vis“ und „Voyage“, über das Lebenswerk von Manfred Beumers präsentiert die Galerie Beumers, seit 2009 in der Altstadt ansässig, ein neues 85 Seiten starkes Buch über den 2013 verstorbenen Maler.

Dieses Buch dokumentiert die letzten zwölf Jahre seines Schaffens mit der Serie „Fêtes de la Joie“ und damit der figürlichen Darstellung. Begleitet wird die Buchpräsentation von einer sehenswerten Ausstellung, die eben jenes Thema aufgreift.

Immer kehrt sie wieder, die bunte Traumwelt, der er sich in seinen letzten zwölf Jahren seines Lebens zuwandte. So wird in diesem Buch das Leben und Werken des Malers aus einer abermals anderen Perspektive beleuchtet. Der Künstler, der „Meister des Aquarells“, widmete sich verstärkt der Ölmalerei und einer bunten Welt, mit Figuren aus Traum und Wirklichkeit, die ineinander verwoben die künstlerische Kindlichkeit und den Lebensgeist bewahrt.

In Verbindung mit dem ersten Katalog verschafft diese Dokumentation eine vollständige Sicht über das Werk von Beumers. Sie gilt als seine letzte große Herausforderung nach den Zyklen „Beumers in Aachen“, „Bilder vom Rhein“, gefolgt von „Venezia“ und „Tafelrunden“. Das letzte Bild malte er im Jahre 2012.

Carla Giessing, Lebenspartnerin, Muse und Galeristin, die seit seinem Tod die Galerie in Monschau allein weiterführt, fühlt sich diesen Bildern besonders verbunden.

„Wir malen – und das sind unsere Kinder“, zitiert Giessing die Worte Beumers. Dann erzählt sie, wann und wo diese Bilder entstanden sind, ob im winzigsten Atelier oder in der Natur, auf Reisen oder später in Monschau. „Die Bilder flossen geradezu aus seiner Hand und Seele“, auf Leinwände bis zu 160 mal 120 cm groß.

Carla Giessing hat längst selbst den Pinsel zur Hand genommen, um dem aufregenden kreativen Prozess zu folgen und zu versuchen, auf erdenkliche Weise diesen Lebenshunger, den Beumers vermittelte, ebenfalls bildlich aufs Papier zu bringen.

„Nun habe ich mit Bildern ein Buch geschrieben“, sagt Giessing – eine Hommage an Manfred Beumers, damit diese großartigen Schöpfungen nicht in Vergessenheit geraten.

Nach eineinhalbjähriger Recherche, des Zusammentragens aller angelehnten Arbeiten und einer Bilddokumentation ist es fertig. Nun lädt die Galerie für Sonntag, 6. März um 14 Uhr zur Vernissage ein. Die Ausstellung läuft bis zum 30. April.

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