Vogelsang - Brücke über den Urftsee: filigran und mit „magnetischer Wirkung”

Brücke über den Urftsee: filigran und mit „magnetischer Wirkung”

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Gut gelungen: Die Verantwortlichen aus Vogelsang und vom Kreis Euskirchen sehen der Eröffnung der Urftseebrücke entgegen. Foto: Hilgers

Vogelsang. Von nur vier Seilen wird die Brücke über den Urftsee getragen. „Ein filigraneres Bauwerk hätten wir nicht bauen können”, lobte Landrat Günter Rosenke den Planer Lorenz Lorenz Cornelissen.

Ihm ist es gelungen, in die sensible Landschaft des Nationalparks ein Brückenbauwerk zu integrieren, das inzwischen von vielen Seiten gewürdigt wird. „Dabei war der Anfang mehr als schwierig”, erinnerte sich Manfred Poth.

Nun aber habe die Brücke bereits viel Positives bewirkt - für Vogelsang und den Kreis Euskirchen. „Die Brücke verbindet nicht nur die beiden Ufer, sondern sie hat alle Beteiligten zusammenrücken lassen”, sagte Poth. Die Brücke sei verantwortlich dafür, „dass wir erheblich mehr miteinander sprechen” so Poth im Bezug etwa auf die Naturschutzverbände.

Der Bau der Brücke begann nämlich mit einem Paukenschlag - der Stilllegung der Bauarbeiten, die die Naturschutzverbände erwirkt hatten.

„Mit der neuen Brücke nehmen wir am 27. September ein Highlight in Betrieb, das Vogelsang noch mehr zu einem touristischen Center machen wird.” Rosenke ist überzeugt, dass die Brücke eine „magnetische” Wirkung auf die Menschen haben wird. Schon jetzt kommen Architekten und Ingenieure, um sich das Bauwerk anzuschauen.

Die Eröffnung der Brücke feiert der Kreis mit seinem Rad-Aktionstag. Dazu sind Fahrradrouten ausgearbeitet, die sternförmig über die Brücke nach Vogelsang führen. Eine Route führt von Monschau über Einruhr nach Vogelsang (etwa 30 Kilometer), die zweite Route (23 km) startet in Heimbach, die dritte verläuft von Blankenheim-Wald durchs Urfttal nach Vogelsang. Auf dieser Route kann man in Kall die Gewerbeschau besuchen, die am gleichen Tag stattfindet.

In Vogelsang erwartet die Gäste ein buntes Programm. Etwa 30 Aussteller präsentieren sich zu den Themen Gesundheit, Radfahren, Touristik und Eifeler Köstlichkeiten. „Wer ins Programm passt, kann noch mitmachen”, so Rosenke. Natürlich wird auch viel für die Kinder geboten, der Hochseilgarten Nettersheim ist genauso vertreten wie ein Streichelzoo und „Karlo Klötzchen”.

Wanderer als weitere Zielgruppe

Neu dabei ist die gerade erst gegründete Nordeifel Tourismus GmbH (NET). „Wir werden ein Programm vorstellen, mit dem wir Tourismus erlebbar machen, und werden neu ausgearbeitete Strecken für Radfahrer vorstellen”, berichtete in Vogelsang Christina Schliebach von der NET. Mit dabei werden auch die Nationalparkverwaltung und Ranger sein, die zahlreiche Führungen anbieten.

Auch für Wanderer soll Vogelsang in Kooperation mit dem Eifelverein noch besser erschlossen werden.
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