Breitband-Internet: Gemeinsamer Antrag von Simmerath und Roetgen

Von: P. St.
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Simmerath. Einer Kooperationsvereinbarung zwischen Roetgen und Simmerath stimmte jetzt der Simmerather Rat einstimmig zu. Dabei geht es um den staatlich geförderten Breitbandausbau. Von einem gemeinsamen Antrag versprechen sich beide Kommunen mehr Wirkung. Mit diesem Programm sollen trotz bereits erfolgter Ausbaumaßnahmen in den beiden Gemeinden noch sogenannte „weiße Flecken“ verschwinden.

Ziel ist, unterversorgte Bereiche mit weniger als 30 Mbit/s nachzurüsten. In der Ratssitzung stellte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in Aussicht, dass in diesem Zusammenhang ein zukunftsfähiger Ausbau des Breitbandnetzes näher gerückt sei, nachdem mit dem Internetanbieter Deutsche Glasfaser aktuell vielversprechende Gespräche geführt worden seien.

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser realisiert Glasfaser-Netze für Privathaushalte. Sie setzt dabei auf zukunftsfähige Glasfaseranbindungen und sieht auch im ländlichen Raum Marktchancen. Das Unternehmen möchte im April eine Infoveranstaltung für Bürger anbieten, um das Interesse an einem schnellen Internetanschluss in den einzelnen Orten zu erkunden. Für die Deutsche Glasfaser ist dabei eine 40-Prozent-Quote von Interessenten erforderlich, um den Ausbau in Angriff zu nehmen.

In Simmerath soll ein Testlauf gestartet werden. Die Anbindung bis ins Haus erfolgt auf Kosten des Unternehmens.

In der Ratssitzung wurde die Initiative außerordentlich begrüßt, wobei es für Gregor Harzheim (SPD) „kaum vorstellbar“ erschien, „dass das Vorhaben zu 100 Prozent privatwirtschaftlich funktioniert“. Reinhold Köller (UWG) meinte hoffnungsvoll: „Das wäre ein Meilenstein für die Gemeinde Simmerath.“

Nähere Informationen zum Thema gibt es von der Verwaltung in der nächsten Sitzung des Fachausschusses.

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