„Bravo”-Rufe für John Miles Meilenstein der Musik

Von: nap
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Das Mandolinenorchester Konzen hatte wieder zum traditionellen Konzert zur Vorweihnachtszeit eingeladen. Auch in diesem Jahr folgten zahlreiche Menschen der Einladung und lauschten den Klängen des Orchesters in der Konzener Pfarrkirche. Foto: Nadine Palm

Konzen. Zu seinem alljährlichen Konzert zur Vorweihnachtszeit hatte das Mandolinenorchester in die Konzener Pfarrkirche eingeladen. Um die zahlreichen Besucher auf das Konzert vorzubereiten, spielte das Gitarrenensemble des Mandolinenorchesters unter der Leitung von Andrea Hennicken und Renate Huppertz.

Mit weihnachtlichen Melodien, wie „O du fröhliche”, „Macht hoch die Tür” und „Alle Jahre wieder” versüßten die jungen Musikerinnen den Gästen das Warten. Unter CD-Begleitung erklangen Elton Johns gefühlvolle Balade „Can you feel the love tonight” und Robbie Williams Hit „Feel”. Man konnte den talentierten Nachwuchsmusikern, die mit viel Eifer für ihren Auftritt geprobt haben, die Freude am Gitarrenspielen deutlichen ansehen.

Bernd Scholz „Festlicher Auftakt” wurde von den Aktiven des Mandolinenorchesters unter der Leitung von Otto Völl zu Beginn des Konzertes vorgetragen. Dieses prachtvolle Stück beeindruckte die Zuhörer. Bei „Concerto C-Dur, op 6 Nr. 6 für Flöte und Zupforchester” unterstützte Solistin Christina Schreiber mit ihrer Querflöte das Klangbild des Orchesters. Gekonnt spielte sie schnelle Läufe und zeigte, dass sie ihr Handwerk versteht.

Dann folgten zwei Werke von Ludwig van Beethoven, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Claudia Cremer, Gisela Vossel, Elisabeth Huppertz und Renate Huppertz bildeten das Zupfquintett und präsentierten das anspruchsvolle Stück „Sonatine C-Dur für Mandoline und Klavier”.

Die flotten Klänge und schnelle Rhythmik bildeten den Gegenpol zu dem zweiten Stück Beethovens, der „Sonatine c-moll für Mandoline und Klavier”, dessen getragene Melodie von gesamten Mandolinenorchester vorgetragen wurde. Mit „Ins Wasser fällt ein Stein” beendeten die Akteure den ersten Teil des Konzertes.

Als Gäste hatte sich das Mandolinenorchester in diesem Jahr den Chor „Laudate Dominum” der Pfarre St. Hubertus Schmidt eingeladen, der von Elisabeth Kreutz, der ehemaligen Dirigentin des Mandolinenorchesters Konzen, geleitet wird. „Wir singen heute ausschließlich Lieder von Komponisten, die noch leben”, erläutert die Dirigentin.

Mit modernen Chorstücken wie „Spirit of the living god” und „Warum kann nicht Frieden sein?” begeisterten sie das Publikum und ernteten für ihre Darbietungen großen Beifall. Die Sänger und Sängerinnen aus Schmidt brachten einen Hauch von Gospelflair in die Konzener Kirche und luden mit ihren wohligen Melodien zum Träumen ein.

Die bekannten „Irischen Segenswünsche”, die der Chor und das Orchester gemeinsam vortrugen, animierten einige Gäste des Konzertes zum Mitsummen. Den Höhepunkt des Nachmittages bildete das weltbekannte Stück „Music” aus der Feder von John Miles. Dirigent Otto Völl hatte dieses Stück extra für sein Mandolinenorchester umgeschrieben, damit dieses prächtige Stück am Sonntag in der Konzener Pfarrkirche erklingen konnte.

Als die Sänger und Sängerinnen gemeinsam mit dem Mandolinenorchester dieses Lied vortrugen, blieb kein Besucher ruhig auf seinem Platz sitzen. Die Musiker intonierten „Music” mit viel Gefühl und bewegten sich damit in einer hohen musikalischen Klasse. Diese außerordentliche Leistung wurde dann auch von den Gästen mit „Bravo-Rufen” belohnt, was nicht zuletzt an Saxophon-Solistin Lena Küsgens lag.

Darauf kehrten wieder besinnlichere Klänge ein. Beim ruhigen „Recuerdos de la Alhambra” konnten die Besucher von Weihnachten träumen. Schlagzeug-Solist Sascha Huppertz untermalte die sanften Klänge und gab dem Stück den richtigen Rhythmus. Lena Küsgens machte die Melodien dieses sinnlichen Stückes schließlich perfekt.

Auch vier Stücke aus Konrad Wölkis Weihnachtszyklus gaben die Aktiven des Mandolinenorchesters zum Besten und äußerten mit Irving Berlins „White Christmas” ihren Wunsch nach einer weißen Weihnacht. Bei dem traditionellen „Leise rieselt der Schnee” konnten die Zuhörer noch einmal den wohligen Klänge von Flötistin Christina Schreiber lauschen, und der Chor „Laudate Dominum” gab mit „Freuet euch all” und „Glorious Kingdom” die geplante letzte Kostprobe seines Könnens.

Doch nach dem Schlusslied „Macht hoch die Tür”, das Mandolinenorchester, Chor und die Besucher des Konzertes gemeinsam erklingen ließen, wollten die begeisterten Gäste ihre Musiker noch nicht entlassen. Stehend und mit tosendem Applaus forderten sie eine Zugabe und diese wurde ihnen auch nicht verwehrt. Mit „Music” und der „Petersburger Schlittenfahrt” verabschiedeten sich die Akteure von ihren Zuhörern und bedankten sich auf ihre Art und Weise bei den zahlreichen Gästen.
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