Brandstiftung: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Von: fm/ess
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Mit einem Schaumteppich ging die Feuerwehr gegen die Glutnester vor, die in der niedergebrannten Scheune am Messeweg in Kalterherberg immer wieder aufflackerten. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. In der Nacht zum Dienstag mussten die Löschzüge mehrerer Wehren aus dem Monschauer Stadtgebiet zu einem Scheunenbrand nach Kalterherberg ausrücken.

Gegen 23.45 Uhr stand auf dem Gelände des landwirtschaftlichen Anwesens Scheffen am Messeweg eine große Scheune lichterloh in Flammen. In den frühen Morgenstunden war die Rauchsäule bis weit ins Monschauer Land zu sehen. Der beißende Brandgeruch hielt sich bis in den Vormittag - auch in größerer Entfernung.

Alex Bongard, Einsatzleiter der Monschauer Feuerwehr, vermutete Brandstiftung, weil bereits kurz nach Eintreffen der Wehr das gesamte Gebäude in Flammen stand. Auch die Kripo ermittelte in diese Richtung. Sie hat inzwischen einen 20-jährigen Mann festgenommen. Er steht unter dringendem Tatverdacht. Der junge Mann bestreitet die Tat allerdings, so Polizeisprecher Paul Kemen.

In den bis unter das Dach gelagerten Heuvorräten fand das Feuer reichlich Nahrung. Die herbeigeeilten Löschzüge aus Kalterherberg und den benachbarten Orten konnten nur noch ein Übergreifen des Feuers auf die unmittelbar angrenzenden Gebäudeteile des landwirtschaftlichen Betriebes verhindern.

Die brennende Scheune jedoch wurde bis zum Morgen ein Raub der Flammen. Der Dachstuhl stürzte ein. Bis weit in den Tag hinein bekämpften die Wehrleute immer wieder neu aufflammende Brandnester.

Insgesamt 62 Feuerwehrleute kamen an der Brandstelle zum Einsatz. Löschfahrzeuge aus Kalterherberg, Höfen, Rohren, Mützenich und Monschau waren vor Ort. Dazu kam noch die große Drehleiter der Monschauer Wehr. Einsatzkräfte der Rettungsdienste waren ebenfalls zur Unglücksstelle beordert worden.

Letztere brauchten allerdings nicht einzugreifen. Menschen kamen beim Brand nicht zu Schaden. Die Höhe des Schadens steht nach Polizeiangaben noch nicht fest.
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