Brandinspektor Andreas Schatz mit Feuerwehrehrenzeichen ausgezeichnet

Von: heg
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Die Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Roetgen, Joachim Grefen und Joachim Wynands (v.l.), sowie Bürgermeister Manfred Eis (r.) gratulieren Brandinspektor Andreas Schatz zum silbernen Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Für seinen Einsatz in der Freiwilligen Feuerwehr wurde jetzt Brandinspektor Andreas Schatz aus Roetgen „in Anerkennung treuer Pflichterfüllung“ mit dem silbernen Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW ausgezeichnet.

Urkunde und Ehrenzeichen wurden ihm in einer Feierstunde im Gerätehaus von Bürgermeister Manfred Eis und der Wehrführung der Roetgener Feuerwehr, Joachim Wynands und Joachim Grefen, überreicht.

Zu Ehren des Jubilars hatten sich die Mitglieder Löschzugs Roetgen, der Löschgruppe Rott, der Jugendfeuerwehr und der Ehrenabteilung eingefunden. Außerdem konnte Wehrführer Joachim Wynands Dr. Marion Behrendt-Höhne und Pfarrer Wolfgang Köhne als Vertreter der Kirchen, Mitglieder des THW und Vertreter der Ratsfraktionen CDU, SPD und UWG begrüßen.

Den Werdegang des Jubilars in der Roetgener Feuerwehr ließ Joachim Wynands kurz Revue passieren. Schon als Zehnjähriger war Andreas Schatz 1989 in die Jugendfeuerwehr eingetreten. 1996 wurde er in den aktiven Dienst übernommen und setzte damit die Familientradition fort. Vater Berthold, heute Ehrenlöschzugführer, und Bruder Stephan sind ebenfalls bei den Roetgener Blauröcken aktiv.

Andreas Schatz habe immer seine Bestimmung darin gesehen, anderen zu helfen und deshalb auch die Freistellung vom Wehrdienst zugunsten einer Verpflichtung zum Dienst in der Feuerwehr gewählt, betonte der Wehrführer. Er besuchte zahlreiche Lehrgänge auf Kreisebene und am Institut der Feuerwehr in Münster, was sich in vielen Beförderungen niederschlug, zuletzt im Frühjahr 2014 zum Brandinspektor.

Schon 2006 war Andreas Schatz „für überdurchschnittlichen Einsatz“ mit der silbernen Ehrennadel des Kreisverbandes ausgezeichnet worden.

Leider sei in letzter Zeit eine starke berufliche Einbindung zulasten der Feuerwehr gegangen, bedauerte Joachim Wynands und wünschte dem Jubilar deshalb, wohl nicht ganz uneigennützig, künftig wieder mehr Freizeit.

Bürgermeister Manfred Eis würdigte den ehrenamtlichen und oft gefährlichen Einsatz des Jubilars und seiner Kameraden, die unter Zurückstellung ihrer persönlichen Belange einen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Diese Leistung könne der Staat weder personell noch finanziell erbringen.

Auch die Führer des Löschzugs Roetgen und der Löschgruppe Rott, Frank Lenzen und Frank Peters, sprachen ihrem Kollegen, mit dem sie schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten, ihre Glückwünsche aus, ebenso wie die Vertreter der Kommunalpolitik, die würdigten, dass Engagement und Mut der Feuerwehrleute allen Bürgern zugutekommen.

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