Bordeauxrot als gemeinsamer Nenner für die Mensa

Von: P. St.
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So sieht sie aus: Die neue Mensa an der Sekundarschule Simmerath wird mit bordeauxroten Trespa-Platten verkleidet und erhält eine mit viel Glas aufgelockerte Frontseite.

Simmerath. Nicht zu bunt, nicht zu grell, nicht zu dezent, aber auch nicht zu dunkel soll der Neubau der Mensa an der Sekundarschule Simmerath werden. Das langgezogene Gebäude entlang des Schulhofes befindet derzeit im Rohbau, und soll zum nächsten Schuljahr genutzt werden.

Über das Farbkonzept einigte sich jetzt der Simmerather Hochbauausschuss nach längerer Beratung. Nachdem drei von Architekt Peter Kutsch vorgestellte Varianten durchgespielt worden waren, einigte man sich bei einer Gegenstimme auf bordeauxrot als gemeinsamen Farbnenner. Nur Reinhold Köller (UWG) konnte sich mit der rötlich-braunen Variante nicht anfreunden. Der Farbton sei zu zurückhaltend und nicht kindgerecht. Die Kinder sollen gerne zur Schule gehen, und da bei könne eine kräftige Farbe für die Mensa nicht schaden.

Aus der Sicht des Architekten kam es bei der Farbwahl darauf an, dass die farbliche Gestaltung der umgebende Gebäude bei der Mensa wieder aufgenommen würden Sowohl beim Gebäude der Sekundarschule wie auch der neuen Schwimmhalle seien viele Rottöne vertreten, die an der Mensa wiederkehren sollten. Der warme bordeauxrote Farbton würde sich gut eignen und sollte aufgelockert werden durch eine Holzdekor-Ausführung im Eingangsbereich des Gebäudes. Zum Schulhof hin dominiert eine langgezogene Glasfront. Das Gebäude wird 12,5 Meter breit und 43,5 Meter lang.

Als weitere Farbvarianten waren noch hellgrau und anthrazit in der näheren Auswahl, die aber unter dem Strich keine breite Mehrheit fanden. Eine durchaus attraktive Variante in silbergrau schied sogleich aus, weil der metallicfarbene Ton einen Aufpreis von 16.000 Euro verursacht hätte.

Die Außengestaltung der Mensa wird mit sogenannten Trespa-Platten erfolgen, die die sehr langlebig, farbbeständig und weitgehend resistent gegen Witterungseinflüsse sein sollen. Für den Bau der Mensa sind zehn Monaten Bauzeit eingeplant. Die neue Sekundarschule am Standort Simmerath ging im Sommer 2013 an den Start und pro Schuljahr kommen etwa 100 neue Schüler hinzu. Zum Schuljahresbeginn 2017 sollen hier zwischen 450 und 500 Schüler unterrichtet werden. Da das Modell Sekundarschule als Nachfolger von Hauptschule und Realschule als Ganztagsbetrieb angelegt ist, ist eine Mensa zwingend erforderlich.

Wenn im Sommer 2015 der nächste Schuljahrgang kommt, soll die neue Mensa fertig sein. Die Kosten sind auf 1,3 Millionen Euro veranschlagt. Das zwischen Schulhof und Walter Bachmann-Straße liegende langgestreckte Gebäude soll knapp 200 Schülern Platz bieten und somit im Zwei-Schichtbetrieb rund 80 Prozent der Schüler abdecken.

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