Konzen - Bombenfund verändert das Ausflugsprogramm

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Bombenfund verändert das Ausflugsprogramm

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Die Programmänderung vermochte die gute Stimmung der Landfrauen nicht zu trüben. Foto: A. Schade

Konzen. Der Jahresausflug 2017 des Landfrauenvereins Konzen sollte eigentlich für zwei Tage nach Frankfurt am Main gehen. Zu Beginn der Fahrt gab die Vorsitzende Doris Schütt allerdings eine Programmänderung bekannt. Es war für den zweiten Tag unter anderem der Besuch des „Palmengartens“ vorgesehen.

Der aber lag in dem Bezirk, der abgesperrt werden sollte, weil die Entschärfung einer gefundenen Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg angesagt war.

In Anbetracht der Tatsache, dass 70.000 Einwohner evakuiert werden mussten, die Stadt füllen würden und es dadurch zu zahlreichen Straßensperrungen kommen würde, hatte man spontan beschlossen, den zweiten Tag in Wiesbaden zu verbringen.

Auf der Fahrt nach Frankfurt legten die Landfrauen zunächst einen Zwischenstopp in Rheinbach-Hilberath ein. Im „Café in der alten Scheune“ am Hofladen Sampels konnten sie ein reichhaltiges Frühstück zu sich nehmen. In Frankfurt, der Metropole am Main, startete dann eine dreistündige Stadtrundfahrt. Die in Deutschland einzigartige Skyline von Frankfurt, liebevoll deswegen „Mainhattan“ genannt, hinterließ einen gewaltigen Eindruck. Eines der imposantesten Gebäude, die Europäische Zentralbank, 185 Meter hoch, wurde 2014 fertiggestellt. Kaiserdom, Paulskirche, Hauptwache, Eiserner Steg, Alte Oper, Börse und viele weitere Sehenswürdigkeiten wurden in Augenschein genommen.

Auf dem Römerberg, dem wohl bekanntesten Platz im historischen Stadtzentrum, gab es einen Spaziergang zum „Römer“, dem Ort für die Verhandlungen zur Kaiserwahl und heutigem Rathaus. Im „Dom-Römer-Quartier“ – so der Stadtführer – hat man schon einige der 35 Häuser gebaut, die in den kommenden Jahren auf historischem Stadtgrundriss mit typischen Stilelementen der Altstadt geschaffen werden. Beim Bummel über die Haupteinkaufsstraße „Zeil“ und die Flaniermeile „Freßgass“, wo gerade der „Rheingauer Weinmarkt“ mit vielen Wein- und Food-Ständen stattfand, gab es Gelegenheit, sich zu stärken. Ebenso in Altsachsenhausen bei „Ebbelwei“ und regionalen Spezialitäten.

Am nächsten Tag ging‘s nach Wiesbaden, die Landeshauptstadt und zweitgrößte Stadt Hessens. Da die Stadt im Zweiten Weltkrieg nicht so sehr zerstört wurde, sind eine Vielzahl von sehenswürdigen klassizistischen Bauten erhalten geblieben. Beim Bummel auf und um den Schlossplatz sah man das Rathaus, den Hessischen Landtag, die Marktkirche und vieles mehr. Der benachbarte Kurpark mit dem Kurhaus lud zu einem erholsamen Spaziergang ein. In der historischen Altstadt mit idyllischen Plätzen gab es genug Gelegenheit zum Verweilen.

Die Landfrauen waren mit der Programmänderung sehr zufrieden. Die „Bombenstimmung“ hatte bis zuletzt angehalten. Voller neuer Eindrücke kehrten sie zum Abendessen bei „Achim & Elke“ in Konzen ein.

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