Blitzeinschläge und vollgelaufene Keller in Rott

Von: ess
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Unwetter
Heftige Regenfälle haben dazu geführt, dass die Gullis mancherorts in der Region verstopften und somit ganze Straßenzüge zeitweise unbefahrbar waren, wie hier im Bild in Aachen am Kopfende der Kaiser-Friedrich-Allee. Foto: Ralf Roeger

Nordeifel. Die Unwetterbilanz vom Freitagabend fällt für die Feuerwehren in den drei Eifelkommunen Monschau, Simmerath und Roetgen sehr unterschiedlich aus.

Während die Simmerather und Monschauer Wehr „vor der Haustür”„ keine Arbeit hatte (bis auf den Einsatz bei der Klassik), mussten die Roetgener Wehrmänner im Ortsteil Rott kräftig anpacken.

Denn Rott war vom dem Unwetter, das über die Region hinwegbrauste und sich heftig ausschüttete, stark betroffen.

Von 19.10 bis 0.30 Uhr hatten die Blauröcke nach Auskunft von Wehrleiter Jürgen Linzenich alle Hände voll zu tun

Mit sieben Fahrzeugen und 45 Männern kreuzte die Wehr in Rott auf, unterstützt von zwei Fahrzeugen und drei Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde Roetgen.

21 Einsätze wurden an am diesem Abend registriert. Dazu gehörten die Überflutung L 238, zwei Blitzeinschläge, ein umgestürzter Baum, reine umgeknickte Straßenlaterne, defekte Telefonleitungen sowie vollgelaufene Wohnungen und Keller. Alle verfügbaren Tauchpumpen und Tragkraftspritzen waren im Dauereinsatz.

Unterdessen legten die Kameraden aus Monschau und Simmerath nicht die Hände in den Schoß. Weil in Eschweiler die Zustände chaotische Züge annahmen, rückten sie zur Hilfeleistung in die Indestadt aus.

Die Simmerather Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und insgesamt 32 Männern bis tief in die Nacht hinein vornehmlich in Dürwiss im Einsatz, die Monschauer Wehr ebenfalls mit vier Fahrzeugen und 28 Feuerwehrmännern.
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