Woffelsbach - Blick in die Woffelsbacher Bucht bleibt frei

Blick in die Woffelsbacher Bucht bleibt frei

Von: P. St.
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Nicht höher als die bereits vorhandenen Gebäude in der Woffelsbacher Bucht sollen auch die zum geplanten Jugendferiendorf gehörigen Neubauten Foto: P. Stollenwerk

Woffelsbach. Der Bebauungsplan „Woffelsbacher Bucht” sorgt weiter für Diskussionsstoff. Vor allem in der Ausweisung eines Sondergebietes zur Errichtung eines Jugendferiendorfes auf dem Gelände des jetzigen Campingplatzes sehen zahlreiche Anwohner Beeinträchtigungen ihres bisherigen Wohnwertes in der Nähe des Woffelsbacher Seeufers.

Diese Sorge war auch bereits in der Mitte Januar stattfindenden Bürgerinformation zum Ausdruck gekommen. Unter den rund 90 Anwesenden war die Sorge groß, dass insbesondere für Anwohner von Promenadenweg und Weidenstraße der gewohnte freie Blick auf den Rursee durch die neue Planung verbaut werden könnte.

Im Rahmen der Offenlage des Bebauungsplans gingen somit auch eine Reihe von Bedenken seitens der Bürger ein, die diese Sorge thematisierten und sich rechtliche Schritte vorbehielten. Entsprechend umfangreich gestaltete sich die Beratung über die eingegangenen Bedenken und Anregungen jetzt in der Sitzung des Simmerather Planungsausschusses.

Während die Anregungen der so genannten Träger öffentlicher Belange keinen Diskussionsstoff boten, wurde die Verwaltung aufgrund der Bürgerbedenken beauftragt, die Planung für das Sondergebiet zu überarbeiten und noch einmal im Ausschuss zur Beratung vorzustellen.

Bisher hatte das Planungsbüro eine zweigeschossige Bebauung auf dem Gelände der Woffelsbacher Bucht ausgewiesen. Nun soll der Plan dahingehend überarbeitet werden, dass lediglich eine eingeschossige Bauweise zulässig ist. Damit wäre auch dem Wunsch der meisten Anwohner Rechnung getragen, die gefordert hatten, dass die Gebäude eine Höhe von 290,5 Meter ü.NN nicht übersteigen dürften. Im Ergebnis würde eine eingeschossige Bauweise bedeuten, dass die neuen Gebäude nicht über die Höhe der bereits vorhandenen beiden Gebäude (Kiosk und Toilettentrakt) auf dem Gelände des Campingplatzes hinausgehen würden; die Traufhöhe vier Meter, die Firsthöhe 6,50 Meter nicht übersteigen.

Wie Simmeraths Beigeordneter Roger Nießen auf Anfrage erklärte, hatte sich die Gemeinde für eine zweigeschossige Bebauung ausgesprochen, um einem späteren Betreiber auch gewisse Möglichkeiten der Entfaltung einzuräumen.

Zum geplanten Jugendferiendorf gehört auch ein Gemeinschaftshaus. Im Plan wurde dafür eine Areal festgelegt, dass auch eine größere Ausdehnung des Gebäudes als die bislang festgelegt 16 mal 10 Meter zulässt.

Die Mindestvoraussetzung für die Umsetzung des Projektes im Rahmen des Förderprojektes „Blue Spot - Hot Spot” ist die Errichtung eines Gemeinschaftshauses mit vier Einzelhäusern.
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