Strauch/Rurberg - Blasmusiker mit Frühjahrskonzert im Antoniushof

Blasmusiker mit Frühjahrskonzert im Antoniushof

Von: breu
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Die Saxofonisten des Musikvereins Diana Kesternich um Dirigent Antoon Sikkes (l.) beim Frühjahrskonzert im Antoniushof. Foto: Kornelia Breuer

Strauch/Rurberg. Viele Kinofilme wären ohne klassische Musik nur halb so schön. Das sagte Antoon Sikkes im Antoniushof, als der Dirigent dort mit den Blasmusikern von Diana Kesternich das Frühjahrskonzert spielte. Mit „Great Movie Adventures“ von John Williams erklangen bekannte Filmmelodien.

Eröffnet haben sie den Auftritt mit dem „Mars de Medici“ von Johann Wicherts. Das Stück gilt als eines der bedeutendsten Werke seiner Karriere als „holländischer Marschkönig“.

Das nächste Stück sei etwas ungewöhnlich für Harmonieorchester, aber das Musikgenie Michael Jackson hat „so tolle Stücke“ geschaffen, die wohl „in die klassische Musikgeschichte eingehen“, sagte Antoon Sikkes. Der Hitmix von Michael Jackson, arrangiert von Johnnie Vinson, forderte vor allem die beiden Bassisten Christoph Keischgens und Hans-Jürgen Jansen. Mit der Polka „Böhmischer Traum“ erlebten die Zuhörer ein typisches Blasmusikstück und belohnten die Akteure mit reichlichem Applaus.

Ein Stück Muppetshow

Mit der Titelmusik der Muppetshow von Jim Henson und Sam Pottle erklang noch einmal ein allseits bekanntes Stück, in dem Marvin Schmitz am Schlagzeug glänzte und mit einem Zwischenapplaus belohnt wurde. Die Melodien von Alan Menken zum Musical „Beauty and the Beast“ wurden besonders eindrucksvoll von der jungen Saxofonsolistin Alina Breidenich vorgetragen. Sie freute sich sichtlich über den verdienten Applaus.

Antoon Sikkes hat es geschafft, die Amateurmusiker soweit zu bringen, dass sie auch die leisen Töne beherrschen und den Solisten die nötige Untermalung liefern, ohne diese zu übertönen.

Nach der Pause ging es weiter mit „Get Up“, einer Samba von Chico Buarque, und „Happy Luxemburg“ von James Last. Die jungen Saxofonisten hatten sich noch einmal gewünscht, „Saxofon Jubilee“ von Harm Everst zu spielen. Der Dirigent war diesem Wunsch gerne nachgekommen und die Musiker belohnten ihn mit einem hervorragenden Vortrag.

Mit „Über den Wolken“ von Reinhard May und dem Marsch „San Carlo“ von Oscar Tschuor endete der offizielle Teil des Konzertes. Das Publikum applaudierte begeistert und die gewünschte Zugabe wurde von den gut gelaunten Musikern gerne gegeben. Nachdem noch einmal die Melodien von Michael Jackson erklungen waren, verließen die Musiker die Bühne und erhielten viel Lob von den Gästen, die noch gerne einige Zeit im Antoniushof verblieben um sich mit den Musikern zu unterhalten.

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