Biotonne eine „Erfolgsgeschichte”

Von: ess
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Gemeindeverwaltung Roetgen und Regio-Entsorgung feiern die Einführung der Biotonne als „Erfolgsgeschichte”. Ab kommenden Montag werden die bislang 1480 Müllgefäße ausgeliefert. Foto: Ernst Schneiders

Roetgen. Bürgermeister Manfred Eis und die Regio-Entsorgung haben sich in Sachen Biotonne in der Vergangenheit einiges anhören müssen. Mit Blick auf den, zumindest in Roetgen, umstrittenen Fragebogen war sogar von „Schnüffelei” und „Ausspionieren” die Rede.

Grund genug also, vor der Auslieferung der Biotonnen ab kommenden Montag im Bauhof zusammenzukommen und sich gegenseitig für diese „Erfolgsgeschichte” zu feiern, mit einigen Kommunalpolitikern als Zeugen. Das Projekt Biotonne habe anfangs nicht unter einem guten Stern gestanden, räumte der Bürgermeister ein.

Deshalb sei es umso erfreulicher, dass die Antragsquote „wesentlich höher” sei als erwartet. Manfred Eis: „Alle haben ihre Wetten verloren.” Mit derzeit 1480 Gefäßen sei ein Versorgungsgrad von nahezu 40 Prozent erreicht, „und immer plätschern noch Anträge ein”.

„Skeptische Roetgener”

Von einer „Erfolgsgeschichte” sprach Ulrich Reuter, Vorstand der Regio-Entsorgung. In Würselen sei eine Vergärungsanlage eine Bau, so dass demnächst dort auch mit Bioabfall aus Roetgen Biogas produziert werde.

Die Biotonne sei inzwischen ein „unverzichtbares Instrument der Abfallwirtschaft”, betonte Reuter, das man in Roetgen gegen eine „bürgerfreundliche Gebühr” anbiete. Reuter: „Wir wollten niemanden abschrecken.”

Auch nicht mit dem Frageboden, der im Ort zum Teil massive Proteste ausgelöst hatte. Zu Reuters Überraschung, denn es handele sich um einen Standard-Fragebogen, der überall im Entsorgungsgebiet eingesetzt werde, um „plausible Angaben” über Bioabfall und Eigenkompostierung zu erhalten. Nirgendwo habe es Probleme gegeben, „nur die skeptischen Roetgener haben protestiert”.

Die Biotonnen werden erstmals am 5. Mai und ab dann im 14-tägigen Rhythmus entleert. Den neuen Tonnen ist ein Flyer beigefügt, in dem detailliert nachzulesen ist, was in eine Biotonne gehört und was nicht.
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