Nordeifel - Bildungsforum Conventz soll schnelles Internet kriegen

Bildungsforum Conventz soll schnelles Internet kriegen

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Nordeifel. Der Bundestagsabgeordnete für die Städteregion, Helmut Brandt (CDU), hatte zu der Veranstaltung „Breitbandversorgung in der Region Aachen – Highspeed Internet für alle“ ins Bildungsforum Conventz nach Roetgen eingeladen, um über Probleme zu diskutieren: In unserer Region gibt es noch immer eine große Zahl von unterversorgten Gebieten“, erklärte Brandt.

„Aber eine exzellent ausgebaute Breitbandversorgung mit Internet ist heutzutage genauso wichtig wie die Infrastruktur von Straße und Schiene. Nicht nur, weil wir alle privat ein möglichst schnelles Internet wünschen. Auch für die heimische Wirtschaft ist es ein entscheidender Standortvorteil, z.B. wenn es um Gewerbeansiedlungen geht.“

Zahlreichen Besuchern führte Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in die Thematik ein. Für ihn sei wichtig, so erläuterte Bleser, dass die Schließung der Versorgungslücken im ländlichen Raum absoluten Vorrang habe: „Breitband ist Teil der Daseinsvorsorge!“

Anschließend informierte Tim Brauckmüller, Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes (BBB), zur Breitbandstrategie der Bundesregierung und erläuterte die unterschiedlichen Voraussetzungen, die man aufgrund der besonderen Lage des heimischen Ausbaugebietes berücksichtigen müsse. Dazu gehöre die Grenzfrequenzregulierung in denen an Belgien und den Niederlanden grenzenden Gebieten.

In der sich an diesen Vortrag anschließenden Diskussion erklärte Städteregionsrat Helmut Etschenberg, dass für ihn der Ausbau oberste politische Priorität besäße. Fritz Röttig, Geschäftsführer der IHK Aachen, machte deutlich, was für Wettbewerbsnachteile durch zu langsames Internet, vor allem für mittelständische Betriebe wie den von Martina Höcker, entständen.

Auch dürfe es nicht sein, das sin der Städteregion ausgerechnet durch ihre Grenzlage beim Ausbau besondere Schwierigkeiten entstehen. Deswegen regte der Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt an, sich mit Vertretern der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens zu treffen. Gemeinsam könne man so direkt von politischer Seite aus auf eine Verbesserung im Breitbandausbau in der Euregio Maas-Rhein pochen.

Mit Gregor Theißen, Bereichsleiter der Telekom, war ein Vertreter des Unternehmens anwesend, das in den meisten Orten für den Ausbau verantwortlich ist. Dabei wurde von den Anwesenden besonders zur Versorgungslage in Monschau und Roetgen nachgehakt.

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