Bilder aus Havanna von Künstler Antonio Nunez in „einmalich“

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Roetgen. Die Galerie „einmalich“ in Roetgen zeigt ab Sonntag Arbeiten des kubanischen Künstlers Antonio Nunez. Nach seinem Kunststudium in Havanna führten ihn Stipendien in verschiedene Länder; durch die Ludwig-Stiftung kam er nach Aachen, wo er seit 2002 lebt.

Künstlerisch setzt sich Nunez immer wieder mit seiner kubanischen Heimat, vorzugsweise Havanna auseinander. So auch in seinen neuen teils großformatigen Arbeiten in der Galerie „einmalich“. Die Fassaden der im Kolonialstil errichteten Gebäude stellt Nunez in einer aufwendigen Schichtentechnik dar. Häufig zu Stadtlandschaften aufgetürmt und meisterhaft gemalt präsentiert der Künstler hier seine persönliche Interpretation auf die Stadt zwischen Zerfall und Konservierung.

Darüber hinaus demonstriert Antonio Nunez in dieser sehr sehenswerten Ausstellung seine Ambitionen zu sozialkritischen und surrealen Motiven. Der Künstler collagiert unterschiedliche Bildfragmente mit auf den ersten Blick häufig unverfängliche Motive. Diese scheinbar harmlosen Collageübertragungen, offenbaren bei genauem Betrachten einen fantastisch bizarren Kosmos. Sie fordern den Blick des Betrachters heraus und führen zu Irritationen der Sehgewohnheiten. Hinter dickem Plexiglas verpackt bilden sie einen eigens in sich geschlossenen Kosmos.

Zur Vernissage am Sonntag, 6. September, ab 11 Uhr spielt Rick Takvorian. Weiter Öffnungszeiten sind sonntags, 13. und 20. September, von 14-18 Uhr bzw. nach Vereinbarung, Kontakt: Galerie „einmalich“, Greppstraße 35a in Roetgen, Telefon 02471/4597.

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