Bilanz nach dem Rurseefest 2016: Ein voller Erfolg

Von: peo
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Eines von unzähligen Highlights am letzten Tag des Rurseefestes waren die Greifvögel des Wildfreigeheges Hellenthal wie beispielsweise dieser Weißkopfseeadler bei der punktgenauen Landung auf dem Arm des Tierpflegers. Foto: Peter Offermann

Rurberg. Vier Tage volles Programm und bereits zu Beginn des 20. Jägertags am Sonntag 42.300 Zuschauer. Das Rurseefest 2016 war ein voller Erfolg. Um das zu stemmen, müssen alle an einem Strang ziehen. Das weiß auch Sander Lutterbach, Geschäftsführer vom Orts- und Verkehrsverein Rurberg-Woffelsbach und Ortsvorsteher von Rurberg.

Er betonte: „Ich bin unheimlich stolz auf mein Team und das, was es in den vergangenen vier Tagen geleistet hat. Die 260 ehrenamtlichen Helfer und die hervorragende Zusammenarbeit machen ,Rursee in Flammen‘ zu dem, was es heute ist.“ Natürlich hatte man mit Blick auf die Unwetter in der Region eine Menge Glück, denn in Rurberg gab es an den Veranstaltungstagen nur hin und wieder ein paar Schauer.

Das persönliche Highlight des Ortsvorstehers war neben der Hauptattraktion, dem Feuerwerk, die Crazy-Boats-Parade am Samstag. Selbst wenn das Wetter nicht mitgespielt hätte, „die Hauptattraktion ist grundsätzlich nie in Gefahr“, erklärte Lutterbach. Bei Regen werde das Feuerwerk einfach durch schützende Folien geschossen.

Am Sonntag gab es dann zum Abschluss den „Nationalpark zum Anfassen“. Pünktlich um 11 Uhr öffneten die Marktstände und boten den Gästen entlang der Uferpromenade jede Menge Waren und Kulinarisches für jeden Geschmack an. Gleichzeitig eröffneten die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Rurberg-Woffelsbach den letzten Tag des Rurseefestes auf der Festwiese „Im Sief“. Hier war das Motto „Jägertag für Jung und Alt“ durchaus wörtlich zu nehmen.

Den Kindern wurde ein Paradies mit Rollerball, Kinderrallye, Bungeetrampolin, Hüpfburgen und Kinderzirkus geboten. Zudem konnten sie Kinder-Jägerprüfung absolvieren. Dabei war der Hauptpreis ein Besuch in der Schule durch Hermann Carl und seine rollende Waldschule. Für die Älteren gab es den SUP-Safety-Freundschafts-Cup oder eine kostenlose Fahrt im Dampfboot über den Rursee.

Bewundert wurden die „Könige der Lüfte“ aus Hellenthal bei zwei Vorführungen unter dem Motto „Freiflug der Greife“ und die Jagdhunderassenvorstellung. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, wie auch die Organisatorin des Jägertags und Leiterin des Hegerings Simmerath, Petra Leckner, befand. Sie lobte auch die Zusammenarbeit mit Sander Lutterbach. „Es ist schon beeindruckend und schön zu sehen, wenn die Kinder Hermann Carls rollende Waldschule bestaunen. Und auch die Kinder-Jägerprüfung kommt bei den Kleinsten immer gut an“, stellt Petra Leckner fest.

„Eine absolute Bereicherung ist das attraktive Angebot mit tollen Vorführungen, die hier seit 20 Jahren im Rahmen des Jägertages geboten werden. Besonders das Engagement, sich immer etwas Neues einfallen zu lassen“, lobte Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns die Veranstalter. Mit der Bekanntgabe der Kinder-Jägerprüfung und den Gewinnern der Kinderrallye endete ein in der Region beispielhafter Veranstaltungsmarathon rund um den „Rursee in Flammen“ 2016. Wer mithelfen möchte, im nächsten Jahr wieder die Besuchermarke von über 50.000 Gästen – egal bei welchem Wetter – zu knacken, ist stets willkommen.

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