Bezirksliga: SV Rott und FC Roetgen gegen Vorletzten und Letzten

Von: kk
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Nordeifel. Zum Wiederauftakt müssen die Nordeifelclubs, SV Rott und der FC Roetgen, in den Tabellenkeller der Bezirksliga, Staffel 4. Tabellenführer SV Rott reist zum Vorletzten Hertha Walheim II. Beim Tabellenvierten FC Roetgen stellt sich der Tabellenletzte, Rheinland Dremmen, vor.

FC Roetgen – TuS Rheinland Dremmen: Am langen Karnevalswochenende absolvierte der FC Roetgen noch zwei Testspiele gegen ambitionierte A-Ligisten. Gegen die Zweite des SV Breinig zeigten die Schwarz-Roten über weite Strecken eine ansprechende Leistung. „Bis auf die letzte Viertelstunde war das okay“, so Trainer Daniel Formberg, der nicht damit einverstanden war, dass die Breiniger in der Schlussviertelstunde nach einem 1:4-Rückstand noch auf 3:4 verkürzen konnten.

Mit einem 2:0-Sieg gegen den TV Konzen beendeten die Schwarz-Roten am Dienstag die Testspielserie. „Sicherlich hatten wir verletzungs- und krankheitsbedingte Höhen und Tiefen, aber im Endeffekt können wir mit der Vorbereitung zufrieden sein“, lautete das Fazit des Trainers, der weiß, dass sein Team vor der Begegnung gegen den Tabellenletzten, Rheinland Dremmen, die Favoritenrolle nicht ablehnen kann, auch wenn die Roetgener sich im Hinspiel mit einem 1:1 begnügen mussten.

Da der Tabellenletzte in der Winterpause einige personelle Verstärkungen an Land zog, warnt Daniel Formberg: „Unterschätzen dürfen wir den Gegner nicht, denn er hat sich noch nicht aufgegeben.“ Aus personeller Sicht muss der FC verletzungsbedingt weiterhin auf Torjäger Alex Keller verzichten. Taktisch sind deshalb marginale Veränderungen erforderlich, aber der FC-Coach ist zuversichtlich, dass Philipp Dunkel und Stefan Mertens ihre Aufgaben in der Offensive erfüllen werden.

TSV Hertha Walheim II – SV Rott: Nach intensiver Vorbereitungsphase gab der Trainer des SV Rott, Mirko Braun, seinen Jungs am vergangenen Wochenende karnevalsfrei. Am Dienstag wurde die Feierzeit bei den Rot-Weißen mit einer weiteren anstrengenden Trainingseinheit dann endgültig beendet. „Alle haben sensationell gut mitgezogen“, attestierte der Coach seinem Team in der gesamten Vorbereitungszeit auf den zweiten Saisonabschnitt hohes und beispielhaftes Engagement.

„Den konditionellen Aspekt haben wir erfüllt, jetzt steht noch der Feinschliff an.“ Erfreulich ist auch für den Coach, dass man die Langzeitverletztenliste abbauen konnte. Kadir Dogan und Marvin Brauweiler stehen zwar verletzungsbedingt noch nicht zur Verfügung, dafür kann der Trainer aber in der Defensive wieder mit Oliver Klär und im vorderen Bereich wieder mit Hasan Er disponieren.

Sollte die Mannschaft von weiteren Verletzungen verschont bleiben, dann dürfte der Coach in ein paar Wochen über genügend Alternativen verfügen und aus personeller Sicht die Qual der Wahl haben. Von der Tabellensituation her wartet auf die Rot-Weißen zum Wiederauftakt bei der Zweitvertretung von Hertha Walheim eine durchaus lösbare Aufgabe, jedoch warnt Mirko Braun davor, den Gegner zu unterschätzen: „Man weiß nie, wer bei denen spielt, das ist eine Wundertüte. Keiner bei uns soll meinen, dass dieses Spiel ein Selbstläufer wird.“ Wobei auch der Coach weiß, dass alles andere als ein Sieg seines Teams eine Sensation wäre.

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