Bezirkskönig kommt aus Höfen

Von: M. S.
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Höfens amtierende Majestät Michael Heck und seine Mitregentin Claudia (Vierter und Dritte von links) wurden im niveauvollen Rahmen des Simmerather Bruderschaftsjubiläums zum Bezirks- Schützenkönigspaar ernannt. Foto: Manfred Schmitz

Simmerath. 50 Jahre Sankt- Johannes-Schützenbruderschaft in Simmerath - der rechte Anlass, ein bis dato sorgsam gehütetes Geheimnis zu lüften.

Im Rahmen eines im Festzelt auf dem Dorfplatz am Simmerather Rathaus gehaltenen Festkommers hob Samstag Abend der Dedenborner Kurt Bongard, in Funktion als Monschauer Bezirks- und Diözesanbundesmeister, mit Michael Heck aus Höfen den neuen Bezirkskönig offiziell auf den Schild.

Die frisch gekürte und nun mit leuchtender Schärpe geschmückte Majestät führte, beifallumbraust von stattlichem Salut grüner Uniformen und farbenprächtiger Roben, seine Mitregentin Claudia zum Ehrentanz. Das Jubelpaar und seine Titelkonkurrenten drehten sich ebenfalls zu heiteren Klängen des Duos „Dance”.

Die Meriten des Bezirkskönigs im Monschauer Verband waren am 8. August im Simmerather Schießheim in äußerst spannenden und extrem knappen Wettbewerben vergeben, aber noch nicht veröffentlicht worden. Seinerzeit hatten gleich fünf Bewerber 28 Ringe von 30 möglichen erzielt, lagen also im Finale dichtauf.

Nuancen im Reglement entschieden letztlich, gab Schießmeister Udo Steffens aus Mützenich bekannt, zu Gunsten von Michael Heck. Vizekönig wurde der Vorjahres-Titelträger Bernd Lambertz von den Kalterherberger Lambertus- Schützen, Dritter Seppi Harth aus Rurberg.

Jugendball, Messe und Kommers

Mit einem Jugendball im Zelt hatten die Jubiläumsfeierlichkeiten bereits Freitag Abend begonnen. Den Auftakt zum Festprogramm am Samstag bildete ein Gottesdienst in der Simmerather Pfarrkirche Sankt Johannes, zelebriert von Präses Pfarrer Dr. Herman van Gorp und musikalisch vom Kirchenchor umrahmt. Begleitet von Klängen der Hansa- Blasmusikanten und dem Spielmannszug der Simmerather Feuerwehr, zogen die Bruderschafts-Abordnungen nach dem priesterlichen Segen zum Zelt. Hier hieß der Simmerather Brudermeister Bruno Wilden die schmuck herausgeputzten Gäste zum Kommers willkommen, allen voran Präses van Gorp und den Schirmherren, Bürgermeister Hubert Breuer, sowie „unseren Oberschützen Kurt Bongard”. Dieser revanchierte sich und verlieh Brudermeister Wilden, stellvertretend für alle Simmerather Bruderschaftler, die Hochmeisterplakette des Schützenbundes.

Bongard freute sich insbesondere über die Anwesenheit einer Bewohnergruppe des Helena-Stollenwerk- Hauses, deren Betreuern er einen Spendenscheck über 1500 Euro in Aussicht stellte: „Die Freundschaft der Schützen zu dieser segensreichen Sozialeinrichtung wird auch in Zukunft Bestand haben!”

Bongard ehrte überdies Hubert Breuer „für viele Jahre aktiver Unterstützung des Schützenwesens und damit unserer Gesellschaft” mit einem bleibenden Erinnerungspräsent. Breuers Monschauer Amtskollege Theo Steinröx erhielt diese Auszeichnung in Abwesenheit.

In einem Grußwort hob Breuer die Bedeutung der Bruderschaften für das kommunale Gemeinwesen hervor: „Vor allem in unserem ländlichen Bereich muss das hervorragende Niveau gut funktionierender Sozialstrukturen erhalten bleiben. Alle Vereine sind daher aufgerufen, eng zusammenzuarbeiten und sich permanent um Nachwuchs zu bemühen. Soll unsere Jugend erfolgreich für das gesellschaftliche und gemeinnützige Engagement gewonnen werden, braucht sie klare Ziele, die es sich anzusteuern lohnt!”

Kurzweiliger Festabend

Dann zogen die Abordnungen aller Bezirks-Bruderschaften ins Festzelt, um ihrem Königspaar Michael und Claudia zu huldigen. Für Kommers-Ausrichter und Besucher begann zu guter Letzt ein langer und doch kurzweiliger Festabend; zum Tanze spielte die Band „Hello”. Über die weiteren Feierlichkeiten am gestrigen Sonntag werden wir noch berichten.
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