Betriebsbesichtigung: Der Malerberuf zum Anfassen

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Die Schüler ließen sich von Malermeister Marco Scherner seinen Betrieb zeigen: Solche Besichtigungen bieten das Jugendcafé Simmerath und Streetwork Nordeifel regelmäßig an.

Simmerath. Einen Eindruck vom Beruf des Malers und Lackierers konnten sich jetzt Schüler der Förderschule Eicherscheid und der Hauptschule Monschau machen. Sie nahmen an der Betriebsbesichtigung im Malerbetrieb Scherner in Paustenbach teil.

Organisiert wurde das Angebot von Jugendcafé Simmerath und Streetwork Nordeifel, die einmal pro Monat ein Angebot dieser Art in verschiedenen Firmen in Simmerath und Monschau anbieten.

Die Schüler ließen sich von Malermeister Marco Scherner das Materiallager mit Farben, Werkzeugen und Maschinen zeigen und staunten über die Vielfalt an Materialien, die ein Maler vor Ort hat. So konnten die Teilnehmer unter anderem einen Magazinschrauber sehen, der auf großen Baustellen zum Einsatz kommt, wenn zum Beispiel Deckenplatten verschraubt werden müssen.

Scherner machte den Jugendlichen klar, dass der Malerberuf auch viel mit körperlicher Tätigkeit zu tun hat. So durfte jeder einen Farbeimer anheben und sich einmal vorstellen, diesen in den dritten Stock einer Wohnung in Aachen zu tragen. Auf größeren Baustellen müssen auch Gerüste aufgebaut werden, deren Elemente ebenfalls sehr schwer sind. Trotzdem können natürlich auch Mädchen diesen Beruf ergreifen, wenn sie körperlich in guter Verfassung sind.

Anschaulich erzählte Scherner von der Berufsschule und den Aufgaben in der Gesellenprüfung, beantwortete Fragen zu den Ausbildungsvoraussetzungen, zum Berufsalltag und zur Ausbildungsvergütung, so dass jeder einen lebendigen Eindruck von der Ausbildung und dem interessanten Beruf „Maler“ bekam. Materialien und Informationen zum Mitnehmen rundeten das Angebot ab.

Junge Menschen, die Interesse an einer Betriebsbesichtigung haben, um einen Praktikumsplatz oder sogar einen Ausbildungsplatz zu finden, oder die einfach mal in einen bestimmten Beruf hineinschnuppern möchten, können sich gerne im Jugendcafé Simmerath oder bei den Streetworkerinnen melden.

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