Besucherrekord: 800 Damen feiern ausgelassen bei Sitzung

Von: ho
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Beste Stimmung und Besucherrekord bei der Damensitzung der Kester Lehmschwalbe. 800 jecke Wiever feierten sich, den Fastelovend und ein ausgezeichnetes Programm. Foto: K.-H. Hoffmann

Kesternich. Der Himmel für „jecke Wiever“ befand sich am Samstag in Kesternich. Auf der Damensitzung der Kester Lehmschwalbe feierten 800 ausgelassene Frauen vier Stunden lang sich, den Fastelovend und ein ausgezeichnetes Programm.

Mit dem neuen Besucherrekord können die Lehmschwalben ohne Übertreibung für sich in Anspruch nehmen, dass das größte karnevalistische Event der Region in Kesternich stattfindet. Das stemmten sie organisatorisch mit Bravour, wobei allein die über 20-köpfige männliche Thekencrew Schwerstarbeit im Zelt leistete. Zum Service im Zelt gehörte auch ein großer Bildschirm, womit man auch in den hinteren Reihen das Programm bestens verfolgen konnte.

Präsident Rolf Schneider führte als Hahn im Korb und Charmeur im Frack mit Mauseöhrchen durch ein Programm der Spitzenklasse. „Knacki Deuser“, bekannt geworden durch sein Comedyformat „Night-Wash“, fungierte als Eisbrecher und stellte angesichts der Frauenmassen fest: „Wenn du 800 Frauen auf einem Haufen siehst, weißt du, was Angst bedeutet.“ Die merkte man ihm aber ebenso wenig an, wie den sechs Musikern danach. „Kuhl un de Gäng“ zeigten auch in Kesternich, dass ihr Hätz Kölsch schlägt und feierten mit den Frauen Fastelovend auf moderne Art.

Danach der nächste musikalische Kracher: Die meisten Damen standen bereits auf den Sitzbänken, als die „Rabaue“, feste Größe im Kölner Karneval, bei ihrem Auftritt das Zelt rockten. Viel Beifall gab es auch für die Showtanzgruppe der Kester Lehmschwalbe. Die Mädels von „Fireworks“ hatten sich diesen mit ihrer Darbietung auch auf jeden Fall verdient.

Es folgte der Auftritt des „Eicherscheider Colonia Duetts“ mit Thomas Förster und Martin Petzold, unterstützt von ihrem „Rührei“ Andy Jansen an der Gitarre. Das Zwiegespräch des Duos, vielleicht etwas zu lang geraten, hatte Spitzen und Klasse, und mit dem Lied von der „Kegeltour no Prummenau“, bei dem Förster scheinbar auch zart an den Saiten seines Instruments zupfte, endete die eindrucksvolle Hommage an Hans Süper und Hans Zimmermann.

Danach stand das Zelt schlicht und einfach über 30 Minuten Kopf. Das zarte Geschlecht war schier aus dem Häuschen, als Kesternichs Antwort auf die musikalischen Größen aus Köln die Bühne betrat. Zusammengefasst rissen „Die Jecke“ schlicht und einfach „die Hütte ab“.

Gleichfalls gut kamen die „Lehmschwalbenboys“ an, die als Piloten und Stewardessen Zelt und Bühne beben ließen. Vor dem Finale dann nochmals Musik mit bekanntem Liedgut: „Puddelrüh“, die bekannte Mundartband aus Eschweiler, spielte auf, womit im Zelt aber noch nicht Schluss war. Bei der Aftershow mit „Ilex“ wurde noch lange gefeiert.

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