Bestnoten für den Tourismus in den Eifel

Von: P. St.
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Qualitätsvolle Arbeit  wurde
Qualitätsvolle Arbeit wurde den Verantwortlichen der Monschauer Land Touristik bescheinigt: v. li.: Geschäftsführerin Margareta Ritter (Monschau), Vorsitzender Manfred Eis (Roetgen), Cornelia Freuen (Rursee-Touristik) und Vorstandsmitglied Karl-Heinz Hermanns (Simmerath). Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. In der Nordeifel arbeitet man beständig daran, dass die touristische Qualität immer besser wird. Da gibt es vor Ort noch viel tun. Mit gutem Beispiel ist jetzt schon einmal die Dachorganisation für den Tourismus in der Nordeifel, die Monschauer Land Touristik e. V., vorangegangen.

Sie stellte sich der bundesweiten Offensive „Service Qualität Deutschland” in NRW und wurde nach intensiver Prüfung durch den Tourismus NRW e. V. mit dem Zertifikat „Service Qualität Deutschland, Stufe I” ausgezeichnet.

Das silberne „Q” ist nicht nur eine begehrte Auszeichnung für die touristischen Leistungsanbieter, es setzt sich auch immer mehr als Werbefaktor durch und gibt anderen Betrieben Ansporn, ebenfalls ihre Service-Qualität zu verbessern, den gesteigerten Kundenansprüchen gerecht zu werden und im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Bisher dürfen bereits 18 Betriebe im Bereich der Monschauer Land Touristik das Qualitätssiegel führen.

In der Wanderstation in Roetgen gaben die Verantwortlichen der Monschauer Land Touristik, Roetgens Bürgermeister Manfred Eis als Vorstandsvorsitzender, Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter als Geschäftsführerin und Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns als Vorstandmitglied, jetzt die Auszeichnung bekannt, die zunächst bis zum Jahr 2014 gilt. Dann folgt eine neue Prüfung.

„Für dieses Qualitätslabel muss man auch etwas tun”, wusste Manfred Eis, dass der Auszeichnung auch eine intensive Arbeitsphase vorausgegangen ist,

„Da wollten wir als Tourismus-Organisation natürlich nicht nachstehen”, ergänzt Margareta Ritter. Die gewissenhafte Vorbereitung vor Ort (angefangen von einer Schulung bis zur Aufstellung eines Maßnahmenplans) leistete Cornelia Freuen, Mitarbeiterin der Rursee-Touristik. Speziell unter die Lupe wurde dabei der Wildnis-Trail, neben dem Eifelsteig die Wander-Attraktion schlechthin in der Nordeifel.

Am Ende benotete die Prüfstelle beim Tourismus NRW das Projekt mit einer zwei plus. Die Konzeption des Wildnis-Trails und die dem Kunden gebotene Service-Qualität überzeugte auf der ganzen Linie. Innerhalb eines Jahres wurde die Selbstdeklaration ausgearbeitet. Cornelia Freuen: „Das Q muss man sich schon verdienen.” Wichtig sei im Rahmen der Qualitäts-Offensive auch eine selbstkritische Betrachtung des eigenen Leistungsangebotes. Die Mehrsprachigkeit der Internetseiten und der Flyer sind weitere Aufgaben für die Zukunft.

Cornelia Freuen, bei der Rursee-Touristik zuständig für das Buchungsgeschäft, kann für den Wildnis-Trail versichern, dass innerhalb eines Tages, manchmal sogar innerhalb weniger Stunden, eine Buchung abgeschlossen werden könne.

Die Nachfrage der Kunden für die viertägige Wanderung mit drei Übernachtungen zwischen und Höfen und Zerkall ist ungebrochene groß: Vor wenigen Wochen wurde die 2000. Buchung abgeschlossen. Nicht eingerechnet dabei sind natürlich die vielen Wanderer, die auf eigene Faust den naturnahen Weg erkunden.
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