Besser geht es nicht: Annika Völl macht Abitur mit 1,0

Von: Nadine Palm
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Imgenbroich. Die 19-jährige Annika Völl aus Imgenbroich hat das geschafft, wovon die meisten Schüler und Schülerinnen nur träumen können. Nach 13 Jahren Schulbank drücken hat die Schülerin des St. Michael Gymnasiums Monschau ihr Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,0 bestanden.

„Seit vielen Jahren hat dies keiner mehr geschafft”, lobt Schulleiter Dr. Lothar Stresius die herausragenden Leistungen der Abiturientin. Schon auf dem Kommers, der Abschlussfeier der Abgangsklasse, hob der Direktor Annikas Leistungen hervor. Der ehemalige Stufenleiter, Axel Kallfelz, betont, dass Annika „völlig normal geblieben ist und eine große Hilfsbereitschaft gegenüber ihren Mitschülern zeigt”.

„1+” im Leistungskurs Mathe

Die 19-Jährige selbst bleibt dennoch bescheiden. „Mit einem so guten Ergebnis habe ich nicht gerechnet”, erzählt die Schülerin, „nach all dem Lernen ist dieses Ergebnis ein toller Erfolg”, sagt Annika, und es ist ein wenig Stolz in ihrer Stimme zu hören.

Sogar in ihrem Mathematik-Leistungskursus konnte die Imgenbroicherin ihre Schullaufbahn mit einer 1+ beenden. Für ihre mathematischen Fähigkeiten ist sie in ihrer Stufe bekannt. In der diesjährigen Abi-Zeitung danken ihr einige Mitschüler für ihre „großartige Hilfe” bei den bevorstehenden Prüfungen.

Allerdings gebe es auch Menschen, die ihr den Erfolg manchmal nicht gegönnt hätte. Aber wie sagt ein Sprichwort: „Nur wer gut ist, hat Neider”, und dass Annika richtig gut ist, hat sie spätestens mit ihrem Abiturzeugnis bewiesen. Die meisten Leute aus der Stufe hätten sich für sie gefreut, betont die Imgenbroicherin das gute Verhältnis zu ihren MitschülerInnen.

Der Traum: In die Forschung

Besonders stolz ist Annika Völl, dass ihr die städtische beigeordnete Margareta Ritter nach der Zeugnisausgabe persönlich gratuliert habe. „Das war schon ein tolles Gefühl”, sagt sie und strahlt dabei.

Ihre Eltern, Otto und Paula Völl, sind sehr stolz auf ihre intelligente Tochter, und auch die kleine Schwester Larissa, die die bescheidene junge Dame zu diesem Zeitungsartikel „überreden” musste, freut sich riesig über den großen Erfolg ihrer Schwester.

Nun hat die Abiturientin erst einmal Zeit, um ihren Hobbys nachzugehen. Ihre Volleyball-Mannschaft der TuRa Monschau und das Mandolinenorchester Konzen sind ihr sehr wichtig. Annika wird Physik an der RWTH in Aachen studieren, später möchte sie versuchen, in der Forschung zu arbeiten. „Das wäre mein Traum”, schwärmt die 19-Jährige und freut sich auf die bevorstehende Studienzeit: „Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Und es ist schön, neue Erfahrungen zu sammeln”, sagt sie freudig.

Für ihre „hervorragenden Leistungen im Fach Physik” hat sie nun eine Auszeichnung erhalten. Außerdem ist die Imgenbroicherin für ein Jahr Mitglied in der deutschen Physikalischen Gesellschaft. Die zukünftige Physik-Studentin wird zudem nach Düsseldorf fahren, um von Ministerpräsident Jürgens Rüttgers eine Auszeichnung für ihre herausragenden Ergebnisse zu erhalten.
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