Besetzung von Landesliga bis Kreisliga D hat Form angenommen

Von: Kurt Kaiser
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In der abgelaufenen Saison war die erste Mannschaft von Germania Eicherscheid (blaue Trikots) das klassenhöchste Herrenteam aus dem Altkreis Monschau. In der neuen Saison geht es für die Germania in der Bezirksliga weiter. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Als die Saison 2016/17 nach den Relegationsspielen endgültig abgepfiffen wurde, konnten sich dann doch noch drei Eifelteams über Meisterschaft und Aufstieg freuen. Die Zweite von Germania Eicherscheid verpatzte zwar den ersten Versuch und kassierte im Relegationsspiel gegen den SC Laurenzberg eine 1:3-Niederlage.

Im zweiten Versuch besiegten die Blau-Weißen aber Genclerbirligi Baesweiler mit 3:1 und schafften noch den Sprung in die Kreisliga B. Nach dem Abstieg des SV Kalterherberg aus der B-Liga gehen mit den Zweitvertretungen des FC Roetgen, des TV Konzen und Germania Eicherscheid sowie den beiden TuS-Teams aus Lammersdorf und Mützenich auch in der am 26. August beginnenden Saison 2017/18 fünf Teams aus der Nordeifel in der B-Liga an den Start.

Wie die beiden B-Ligen von den Mannschaften her in der kommenden Saison aussehen, gab der Fußballausschuss des Fußballkreises Aachen am Wochenende bekannt. Neben den fünf Eifelteams sind die Aufsteiger SC Laurenzberg und Grün-Weiß Mausbach sowie A-Ligaabsteiger Eintracht Kornelimünster neu in der B-Liga-Staffel 2. Übrig geblieben aus der vergangenen Saison sind Sportfreunde Hehlrath, Rhenania Eschweiler, FC Stolberg, SV Breinig III, JSC BW Aachen, Borussia Brand, VfL 05 Aachen und der VfR Forst.

In der C-Liga spielen in der kommenden Saison gleich sechs Teams aus der Nordeifel um Punkte, denn die Zweite des TuS Lammersdorf setzte sich in einer Mammut-Relegation durch und schaffte den Aufstieg in die dritte Liga auf Kreisebene. Neben den Lammersdorfern spielen Absteiger SV Kalterherberg, Hertha Strauch, die SG Rohren/Höfen, TuS Mützenich II und Komet Steckenborn in der dritten Liga des Fußballkreises Aachen.

Fünf aus Kreis in Landesliga

Am Wochenende gab der Fußballkreis Aachen auch die Mannschaften bekannt, mit der die Sechserbande aus der Nordeifel sich auseinandersetzen muss. Neu in der Liga sind die Aufsteiger DJK Nütheim-Schleckheim und die Drittvertretung von Arminia Eilendorf. Aus der vergangenen Saison sind noch Eintracht Kornelimünster II, SC Berger Preuß III, Germania Freund, Burtscheider TV II, Grün Weiß Lichtenbusch II, FV Vaalserquartier III, Inde Hahn II und Rasensport Brand II dabei.

Als Meister der Bezirksliga-Staffel 4 stieg der SV Rott wieder in die Landesliga auf, in dieser gibt es für die Vereine des Fußballkreises Aachen in der neuen Saison durch Auf- und Abstieg leider deutlich weniger Aachener Derbys. Waren es in der vergangenen Spielzeit noch acht Aachener Vereine, sind es in der im August beginnenden Spielzeit mit Absteiger Inde Hahn, Aufsteiger SV Rott, dem SV Eilendorf, BC Kohlscheid und Hertha Walheim nur noch fünf Vereine aus dem Fußballkreis Aachen.

Ehe in der Aachener Kreisliga A der erste Anpfiff erfolgt ist, steht mit der Zweitvertretung von Hertha Walheim auch schon der erste Absteiger fest. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga meldeten sich bei der Zweiten des Landesligisten mehrere Spieler ab, so dass die Walheimer auf ihr Startrecht in der A-Liga verzichteten. Da der Fußballverband Mittelrhein feststellte, dass es nicht satzungskonform ist, dass der Verlierer der B-Liga-Relegation (Borussia Brand) zusätzlich aufsteigen darf, geht die Kreisliga A Aachen, wie in der vergangenen Saison, durch die Zurückziehung von Westwacht Aachen auch in die neue Saison nur mit 15 Mannschaften. Die Zusammenstellung der Aachener Kreisliga ergab sich zwangsläufig durch die Auf- und Abstiegsregelungen. Auch in der Spielzeit 2017/18 ist der TV Konzen das einzige Team aus der Nordeifel in der Aachener A-Liga, in der die drei Aufsteiger, SV Kohlscheid, SV St.Jöris und FV Vaalserquartier Klassenneulinge sind.

Personelle Überraschung

In die Dürener Kreisliga A, in der auch in der kommenden Saison die Nordeifelteams SG Vossenack/Hürtgen und der TuS Schmidt spielen werden, stieg keine Mannschaft aus dem Fußballkreis ab, dafür stellen sich in der neuen Saison mit dem SV Schwarz-Weiß Huchem-Stammeln, dem FC Schwarz-Weiß Titz, Alemannia Lendersdorf und dem FC Krauthausen vier Aufsteiger in der Liga vor. Die SG Vossenack-Hürtgen sorgte in der Sommerpause noch für eine personelle Überraschung und trennte sich „in freundschaftlichem Verhältnis“ von Trainer Nils Degenhardt.

Erst im Frühjahr hatte man sich auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt. Nachfolger von Nils Degenhardt wird Tim Krumpen, der zuletzt beim Nachbarn und Ligakonkurrenten TuS Schmidt als Co- Trainer tätig war. Die Zweitvertretung der SG Vossenack-Hürtgen muss sich in der Dürener Kreisliga B3 mit Absteiger SG Germania Burgwart und den drei Aufsteigern Alemannia Straß II, VfR Vettweiß und der SG Rurtal auch auf vier Liganeulinge einstellen.

Am Wochenende gab der Fußballkreis Aachen auch die Staffeleinteilungen der D-Ligen bekannt. In der vergangenen Saison gab es noch fünf Gruppen, in der kommenden Spielzeit gibt es nur noch vier Staffeln. Da zwei Mannschaften aus einem Verein nicht in einer Liga spielen dürfen, geht die Zweite der SG Monschau/Imgenbroich als einziger Nordeifelvertreter in der Gruppe 1 an den Start. In dieser Gruppe spielen noch FV Haaren III, VfB 08 Aachen II, Rhenania Rothe Erde, Borussia Brand II, VfJ Laurensberg II, Raspo Brand III, VfR Forst II, VfL 05 Aachen II, SF Hörn III, SC Nirm, Schwarz-Rot Aachen, FV Vaalserquartier IV, Munzurspor Aachen II, Ditib Aachen II, Armada Euchen Würselen II und SC Bardenberg II.

In der Kreisliga D4 tummeln sich mit SG Höfen/Rohren II, SG Monschau/Imgenbroich, TV Konzen III, FC Roetgen III, Hertha Strauch II, Germania Eicherscheid III, Viktoria Huppenbroich und SV Nordeifel gleich acht Mannschaften aus der Region. Komplettiert wird die D4 von den Teams Grün-Weiß Lichtenbusch II, Blau-Weiß Aachen II, Inde Hahn III, Burtscheider TV III, Eintracht Kornelimünster III, Adler Büsbach III, VfJ Laurensberg III, Schwarz-Rot Aachen II und Ditib Aachen III.

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