Imgenbroich - Bescherung im Frisiersalon

Bescherung im Frisiersalon

Von: hes
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Großes „Hallo“ am Tag vor Heiligabend bei „Le Coiffeuer“: Inhaberin Katharina Göllnitz (ganz rechts) und ihre Mitarbeiterinnen überreichten die Kindern und Jugendlichen der Agnesheime ihre Geschenke. Foto: H. Schepp

Imgenbroich. Unter dem Weihnachtsbaum im Frisiersalon „Le Coiffeuer“ in Imgenbroich hatten sich in den vergangenen Tagen und Wochen besonders viele, lieb verpackte Weihnachtspäckchen angesammelt. Am Tag vor Heiligabend dann gab es strahlende Augen bei kleinen und großen Kindern.

Diese waren in den Salon gekommen, um die Geschenke entgegenzunehmen. Zum dritten Mal hatten Friseurmeisterin Katharina Göllnitz und ihr Team die Aktion „Wünschebaum“ gestartet, bei der die jungen Bewohner der inzwischen zwei Agnesheim-Einrichtungen in Monschau ihre Weihnachtsgeschenkewünsche auf einen Stern schreiben konnten. Die Kunden des Salons konnten sich dann einen Stern nehmen, das Geschenk besorgen und verpacken und schließlich spenden. „Es war auch in diesem Jahr, trotz der größeren Zahl, kein Problem, für jeden Wunsch einen Spender zu finden“, freute sich Katharina Göllnitz, die 2013 die Idee zu dieser Aktion hatte, weil sie die Weihnachtsspende ihres Salons „nicht irgendwohin“ geben mochte.

„Wir freuen uns sehr über diese Aktion; die Geschenke werden die Kinder und Jugendlichen heute Abend bei den Weihnachtsfeiern in beiden Häusern mit Freude auspacken“, sagte Torsten Friedrich-Thomé, Leiter des erst im August eröffneten Heims an der Eschbachstraße in Monschau. Im ehemaligen Pfarrerhaus sind in einem sogenannten Mischkonzept insgesamt neun Kinder untergebracht, davon sechs unbegleitete minderjährige Flüchtlinge; zwei weitere, volljährige junge Männer bewohnen ein angegliedertes Trainingsappartment, wo sie vor dem Schritt in ein eigenständiges Leben noch unter pädagogischer Kontrolle des Heimes stehen, das seinen Hauptsitz in Stolberg hat.

Im Heim an der Laufenstraße leben zurzeit sieben Kinder zwischen 8 und 14 Jahren unter der Obhut von Birgit Genreith und ihren KollegInnen. Die meisten der aus Deutschland stammenden Heimkinder verbringen das Weihnachtsfest in ihren Familien und kehren erst nach den Feiertagen nach Monschau zurück.

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