Mützenich/Eupen - Belgische Buckelpiste: „Highway to Hell“ wird drei Tage lang gesperrt

Belgische Buckelpiste: „Highway to Hell“ wird drei Tage lang gesperrt

Von: ag
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Auch das letzte Teilstück der N 67 zwischen Mützenich und Eupen soll im kommenden Jahr saniert werden. Dafür werden dort jetzt Bäume gefällt und die Straße drei Tage lang gesperrt. Foto: Archiv/A.Gabbert

Mützenich/Eupen. Die belgische Nationalstaße 67 zwischen Mützenich und Eupen wird ab Montag, 6. November, für drei Tage gesperrt. Ab Donnerstag, 9. November, soll sie wieder befahrbar sein. Das teilt der Bauschöffe der Stadt Eupen, Michael Scholl, auf Anfrage mit.

In diesem Zeitraum sollen an dem etwa vier Kilometer langen noch nicht sanierten Teilstück der Fahrbahn von Eupen bis kurz vor Ternell Bäume gefällt werden. Die Maßnahme dient der Vorbereitung der Fahrbahnsanierung, die dann ab März 2018 erfolgen soll. Dann müsse die Straße für etwa vier Monate vollständig gesperrt werden, sagt Scholl. Rund 1,5 Millionen sollen dort investiert werden.

Die wichtigste Verkehrsverbindung zwischen der Nordeifel und Ostbelgien gleicht in vielen Teilen eher einer Buckelpiste als einer Straße. Die zahlreichen und tiefen Schlaglöcher haben ihr im Volksmund deshalb nicht zu Unrecht den Namen „Highway to Hell“ eingebracht. Jahrelang hatten sich auf beiden Seiten der Grenze Politiker für die Erneuerung der Straße eingesetzt.

Im Jahr 2006 war bereits ein rund drei Kilometer langes Teilstück zwischen dem Grenzübergang in Mützenich und dem Feuerwachturm saniert worden. Im Frühjahr 2013 wurde ein weiterer Abschnitt für rund 1,9 Millionen Euro instand gesetzt. Im Jahr 2016 hatte die Wallonische Region auch das letzte Teilstück der stark beschädigten Fahrbahn in die Liste der im Jahr 2017 geplanten Straßenbauarbeiten aufgenommen. Das Vorhaben soll nun mit etwas Verspätung umgesetzt werden.

Schon 2016 zeigte sich Scholl „heilfroh“, dass nun auch die Sanierung des letzten Teilstücks in Angriff genommen wird. „Die Straße ist mittlerweile sehr hoch frequentiert, viele Menschen aus Belgien arbeiten inzwischen in Deutschland und genauso umgekehrt“, hatte Scholl damals gesagt.

Auch in Monschau war die Nachricht gut angekommen. „Wir freuen uns natürlich darüber. Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten ja auch bemüht, die Stadt Eupen bei diesem Bestreben zu unterstützen. Das trägt zur Attraktivierung der gesamten Region bei“, hatte der Allgemeine Vertreter der Bürgermeisterin, Hermann Mertens, gesagt.

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