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Beleuchtung kaputt: In Monschau bleibt es stellenweise dunkel

Von: ag
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Die Grünentalstraße in Imgenbroich: Seit Weihnachten wird es abends in der Straße immer dunkler. Foto: A. Gabbert

Imgenbroich. In weiten Teilen der Grünentalstraße in Imgenbroich ist es abends inzwischen stockdunkel – schon vor Weihnachten gingen die ersten Straßenlaternen aus, und es werden immer mehr. Auch in anderen Straßen im Monschauer Stadtgebiet funktioniert die Straßenbeleuchtung seit einiger Zeit nicht mehr.

Dazu gehören zum Beispiel der Kirschensteinweg und die Eupener Straße in Mützenich sowie die Stadtstraße in Monschau.

Die Stadt Monschau hatte zum Jahreswechsel die Stromkonzession an die Stawag neu vergeben. Bislang lag sie in Händen der RWE. damit ist auch ein Wechsel in der Verantwortung für die Straßenbeleuchtung verbunden. Vor dem Jahreswechsel hatten sich mehrere Anwohner bei der Störungsstelle der RWE gemeldet, nach dem Jahreswechseln dann bei der Störungsstelle der Stawag. Passiert ist bislang nichts.

Auch Anwohner Helmut Fink ärgert sich: „Kann es sein, dass die RWE das Problem in den letzten Tagen ihre Zuständigkeit ausgesessen hat? Tatsache ist, dass der neue Anbieter, die Stadtwerke Aachen bis heute (7. Januar) nicht in die Pötte gekommen ist. Egal wie es ist, die Verkehrssicherungspflicht liegt bei der Stadt Monschau. Der Ortsvorsteher und auch ich haben sich mit der Stadt in Verbindung gesetzt und die Störung gemeldet. Von dem neuen Vertragspartner der Stadt bin ich sehr enttäuscht. Gerade als neuer Anbieter würde ich alles Erdenkliche tun, um einen solchen Fehler schnellstens zu beheben“, schreibt Fink.

Abstimmungsschwierigkeiten

„Sehr verärgert“ über die anhaltende Störung zeigt sich auch Imgenbroichs Ortsvorsteher Bernd Neuß, der ständig Anrufe von Anwohnern erhält. Offenbar habe es Schwierigkeiten bei der Netzübergabe gegeben, „und die Bürger müssen nun darunter leiden“.

Auf Anfrage teilt Corinna Bürgerhausen, Pressesprecherin der Stawag mit, dass das Thema Straßenbeleuchtung noch nicht ganz abgeschlossen sei. Die Verhandlungen lägen in den letzten Zügen, eine Einigung sei absehbar.

Die Westnetz GmbH, eine Tochter der RWE, sei Besitzer der Straßenbeleuchtung und werde es auch bleiben. Die Stawag werde aber die Betriebsführung übernehmen, erklärt Bürgerhausen. Seit Mittwoch seien Mitarbeiter der Stawag nun mit der Reparatur beschäftigt.

„Dass die Beleuchtung am Donnerstag schon wieder funktioniert, kann ich nicht versprechen. Bis zum Ende der Woche sollte das Problem aber behoben sein“, sagt Bürgerhausen. In Zukunft, „wenn alles geregelt ist“, würde ein solcher Fall sicherlich reibungsloser ablaufen.

Von Seiten der Stadt Monschau heißt es, durch den Wechsel bei der Stromkonzession und den Jahreswechsel habe es Abstimmungsschwierigkeiten gegeben.

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