Beim TV Konzen ist der nächste Aufstiegsanwärter zu Gast

Von: kk
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Wie hier beim Derby in Mützenich, so hat seit der Winterpause auch die Defensive von Germania Eicherscheid erheblichen Anteil am Aufwind und an der Tabellenführung. Foto: Heiner Schepp

Nordeifel. Auch am kommenden Spieltag steht der TV Konzen wieder im Fokus der Aachener Kreisliga A. Nach dem Gastspiel des Tabellenzweiten Verlautenheide stellt sich am Sonntag im Sportpark „Am Windrad“ der Tabellendritte SC Kellersberg vor.

Beim 3:3 gegen Eintracht Verlautenheide haben die Schwarz-Gelben vor allen Dingen in der ersten Halbzeit bewiesen, dass sie sich auf eigenem Gelände auch vor den Topteams der Liga nicht zu verstecken brauchen. „Wir sind weiterhin zu Hause ungeschlagen geblieben, sicherlich war aber nach der 2:0-Halbzeitführung mehr möglich“, konnte Georg Bauer sich nach der Führung mit dem Remis nicht mehr anfreunden.

Wo der aktuelle Gegner aus dem Alsdorfer Stadtteil steht, lässt sich nur schwer einschätzen, weil Kellersberg drei oder vier Spiele weniger ausgetragen hat als die Aufstiegskonkurrenten Eicherscheid und Verlautenheide. Sollten die Blau-Gelben ihre Nachholspiele gewinnen, dann wären sie in einer ganz komfortablen Situation, jedoch glaubt an die Alsdorfer Vorortler so richtig keiner in der Liga.

Im Hinspiel erreichten die Konzener ein 2:2, im Rückspiel sollen es noch zwei Punkte mehr werden – hofft jedenfalls ihr Trainer, der auch im neunten Spiel in Folge ungeschlagen bleiben will. „Wir wollen weiter nach oben und deshalb müssen wir gewinnen“.

Eicherscheid: es läuft

Bei Tabellenführer Germania Eicherscheid läuft es seit Wochen optimal. Die Gruppe um Trainer Wilfried Schmitz feierte letzte Woche ihren achten Sieg in Folge und blieb in diesem Jahr noch ohne Gegentor. Neun Punkte und 9:0 Tore lautet die makellose bisherige Monatsbilanz von März 2014.

Wenig zu kritisieren gab es für den zufriedenen Coach nach dem 3:0-Sieg am vergangenen Spieltag beim SV Kohlscheid. „Wir haben gegen eine gute Mannschaft alles richtig gemacht“.

Am Sonntag wartet mit Teutonia Weiden eine Aufgabe, die man trotz des 7:1-Hinspielsieges nicht unterschätzen sollte. Die Weidener haben ihre desolate Defensive in der Winterpause kräftig verstärkt und in der zweiten Saisonhälfte noch kein Spiel verloren. Die Weidener konnten sich aus der Kellerregion etwas absetzen, sind aber noch lange nicht am Ziel, so dass sich die Germania auf einen hoch motivierten Gegner einstellen muss. Ob der aber in der Lage ist, die Erfolgsserie der Eicherscheider zu stoppen, daran glaubt Wilfried Schmitz nicht. „Wir wollen gewinnen“. Auf Urlauber Jens Breuer muss der Trainer weiterhin verzichten, dafür steht Marco Kraß aber wieder zur Verfügung.

Mützenich: offensiver

Nicht so erfolgsverwöhnt wie die Eicherscheider sind die Jungs des TuS Mützenich, aber auch sie hatten letzten Sonntag etwas zu feiern: Nach zwei Niederlagen freuten sie sich über das erste Erfolgserlebnis des Jahres. „Wir haben unsere Taktik etwas offensiver ausgerichtet. Die Mannschaft hat das neue System mit zwei Spitzen prima umgesetzt, gut gespielt und verdient gewonnen“, lobte Trainer Wolfgang Zimmer nach dem 1:0 Erfolg gegen den VfR Forst.

Die offensivere Ausrichtung wird der Coach auch an den nächsten Spieltagen priorisieren. Morgen stellt sich mit dem Tabellenfünften TSV Donnerberg eine Mannschaft vor, die in der Hinrunde von ihrer treffsicheren Offensive lebte. Nach zwei Siegen nach der Winterpause leisteten die Donnerberger sich mit dem 2:3 bei Abstiegsaspirant Borussia Brand einen unerwarteten Patzer. Der passte weniger in die Planungen von „Wolli“ Zimmer, der nun einen Gegner erwartet, der auf Wiedergutmachung brennt. „Wir müssen schon die gleiche Leistung wie gegen Forst abrufen, wenn wir gegen die etwas holen wollen“.

Roetgen: weiter warten

Von den vier Nordeifelteams wartet nur noch der FC Roetgen auf den ersten Sieg nach der Winterpause. Am vergangenen Spieltag, beim 2:2 bei Teutonia Weiden, waren die Roetgener ganz nah am ersten Sieg, jedoch kassierten sie in der Nachspielzeit der ersten und der zweiten Halbzeit den Ausgleich. „Wir haben gegen einen in der offensive starken Gegner keine Chancen zugelassen, aber dann zwei ganz dumme Tore zu einem ganz schlechten Zeitpunkt kassiert“, ärgerte Trainer Ralf Said sich über zwei durchaus vermeidbare Gegentreffer.

Am Sonntag wollen die Roetgener die Punktewochen einläuten, denn jetzt warten vier Heimspiele auf sie. Nach der aktuellen Begegnung gegen Rhenania Würselen stellen sich Grün-Weiß Lichtenbusch, Eintracht Kornelimünster und der JSV Baesweiler an der Hauptstraße vor. „Von den Spielen müssen wir drei gewinnen und dürfen keins verlieren“, hängt Ralf Said die Messlatte ziemlich hoch und möchte mit einem Sieg gegen Rhenania Würselen eine Erfolgsserie starten.

Schmidt: favorisiert

Nach dem 4:2 Erfolg in der Nachholpartie gegen Barmen und der gleichzeitigen Punkteteilung von Mitfavorit SG Voreifel beim FC Düren übernahm der TuS Schmidt in der Dürener Kreisliga A wieder die Tabellenspitze.

Da das Nachholspiel der SG Broich/Tetz, des aktuellen Gegners des TuS Schmidt, kurzfristig abgesagt wurde, geht die SG am Sonntag ausgeruhter in die Begegnung als der TuS. Dennoch fällt dem Tabellenzehnten nur die krasse Außenseiterrolle gegen den Tabellenführer zu. Alles andere als ein Sieg des TuS wäre eine riesige Überraschung. Der möchte sein Spiel gewinnen und blickt dann mit einem Auge nach Voreifel, wo Viktoria Birkesdorf zu Gast ist. Im direkten Verfolgertreffen werden beide oder zumindest ein Konkurrent des TuS Federn lassen.

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