Beim Tollrock spielen Bands aus ganz Europa mit

Von: ale
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Großen Erfolg hatte das Tollrock-Festival mit fetzigen Bands auch schon im letzten Jahr. In ein paar Wochen beginnt das Spektakel von vorne. Mit Bands, die aus Bremen, Mailand und England kommen sollen die erwarteten Massen beeindruckt werden. Foto: Annelise Lauscher

Schmidt. In Schmidt rockt das ganze Dorf, und zwar am 12. und 13. Juli. Dann findet nämlich das „Tollrock-Festival“ auf der Schönen Aussicht statt. Wer rockige Musik mag, hat den Termin schon vorgemerkt.

Im vorigen Jahr feierte der Tollrock e.V., der erstmalig in Eigenregie das Festival veranstaltete, einen Bombenerfolg. Bei schönem Wetter zog es über 1000 Rockfans zur Schönen Aussicht.

Eine solch große Veranstaltung kann nur mit vereinten Kräften abgewickelt werden. Deshalb ist der Tollrock e. V. dankbar, dass ihm ein Großteil der Schmidter Ortsvereine zur Seite steht. So ist für Kassenbesetzung, mehrere Ausschankstände und Essen gesorgt. Mit Elan treibt der Tollrock e.V. die letzten Vorbereitungen voran. Als gemeinnütziger Verein hat er sich die Förderung junger Bands aus der Region im Bereich Rock und Pop auf die Fahne geschrieben. Als es 2012 den ersten „Tollrockerz-Bandcontest“ gab, konnten die Zuschauer einen spannenden Wettbewerb der Newcomer erleben; den Sieger, „End of an Era“ sieht man in diesem Jahr am Samstag wieder als Opener.

Die Bandauswahl, das ist wohl die wichtigste Aufgabe, die die Organisatoren zu bewältigen haben. Um die 200 Bewerbungen lagen vor, es gehört Fingerspitzengefühl dazu, die richtige Mischung zusammenzustellen. „Wir unterstützen natürlich Bands, die eigene Stücke spielen, und geben ihnen auf unserer großen Bühne und in der tollen Atmosphäre Gelegenheit, sich zu präsentieren. Aber gute Covermusik gehört auch zum Programm, die Rockfans wollen Lieder wiedererkennen und mitsingen“, so erläutert Wolli Schönewald, der zweite Vorsitzende im Tollrock e.V. die Auswahl.

Die Organisatoren haben beim jetzt vorgestellten Programm ein gutes Gefühl.

Los geht es am Freitag, 12. Juli, da ist ab 19 Uhr Einlass, und ab 20 Uhr spielt „Black Blitz“, das sind drei Jungs aus München, die eigene Stücke spielen, hart und heftig, laut und mitreißend. In der zeitschrift „Metalnews“ werden sie als „recht bodenständige Typen“ bezeichnet, die „erdigen Hard Rock ohne schillerndes Beiwerk bieten“.

Um 22 Uhr legt dann „Dookie“ los, die Green Day Coverband aus Mailand. Sie freuen sich auf ihren Auftritt in Schmidt und werden Stücke von Green Day spielen, da geht dem Fan das Herz auf: „Basket Case“, „American Idiot“ und „Holiday“ gehören zu ihrem Repertoire. Green Day ist übrigens mit gleich drei neuen Alben erfolgreich unterwegs, treten bei Rock am Ring und Pinkpop auf; da passt das Gastspiel von Dookie wunderbar in den Rocksommer nach Schmidt.

Am Samstag beginnt der Tollrockerz-Bandcontest um 13 Uhr. Noch bis zum 23. Juni können junge Bands die Chance wahrnehmen, sich hierfür zu bewerben (siehe www.tollrock.de). Dann sind um 18.30 Uhr „The Black Sheep“ dran, das ist geballte Frauenpower aus Köln; jede Einzelne ist eine Künstlerin, sagen die Tollrocker, die Sängerin, Charlotte Klauser hat schon mit Peter Maffay in „Tabaluga“ auf der Bühne gestanden.

Ab 20.30 Uhr gibt es was „von Coldplay-Fans für Coldplay-Fans“; die Coverband nennt sich „Coldplace“, kommt aus England und will in Schmidt Furore machen, nachdem sie bereits bei „The Mathew Street Festival“ und „Bospop“ vor zigtausend Fans aufgetreten ist.

Den Schlusspunkt wird ab 23 Uhr „Scenery“ setzen, die vier Jungs aus Bremen hauen richtig rein. Das wird ein Fest für die Rockfans. Songs von Metallica, ACDC, Iron Maiden oder Volbeat werden zu hören sein. Schon wenn man ihre Internetseite aufschlägt, bekommt man Lust auf mehr. Da ist auch zu lesen, mit welch freudiger Erwartung sie nach Schmidt kommen: „Das sind ja schöne Aussichten – Rock’n Roll in NRW!“An beiden Tagen kostet der Eintritt 5 Euro.

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