Beim Ligaprimus ist der SV Rott nur Außenseiter

Von: Kurt Kaiser
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Der Rotter Trainer Faton Popova und sein Co-Trainer Sven Vorburg hoffen, dass sie vor dem Spiel beim Spitzenreiter den richtigen Matchplan gemacht haben. Foto: Kurt Kaiser

Rott. Eigentlich war beim SV Rott am vergangenen Spieltag alles angerichtet, um den achten Saisonsieg einzufahren, aber als die Begegnung gegen Aufsteiger BC Glesch-Paffendorf am Ostermontag abgepfiffen wurde, war die Enttäuschung schon groß bei Trainer Faton Popova.

„Ich bin total enttäuscht, denn wir hatten gut trainiert und alle ziehen gut mit“, hatte der Coach eine 0:3-Niederlage gegen die Mannschaft aus dem Bergheimer Stadtteil nicht eingeplant. Die spielte zwar keinen überragenden Fußball, sie konnte sich aber des öfteren bei der Rotter Offensivabteilung bedanken, die sehr großzügig mit den sich bietenden Tormöglichkeiten umging.

„Wenn wir den Elfmeter zum 1:1 reinmachen, dann bekommen wir mehr Sicherheit und gewinnen so ein Spiel. Dass wir so viele Torchancen vergeben haben, war nachher auch eine Kopfsache“, konstatierte Faton Popova.

Am Sonntag wartet bei Ligaprimus Hilal Maroc Bergheim eine eminent schwierige Aufgabe auf die Rot-Weißen. „Das ist eine sehr starke Mannschaft, die jetzt schon als Meister feststeht“, hat der Rotter Coach sich schon festgelegt, dass die Bergheimer auch am Ende der Saison ganz oben stehen.

Nach 18 Spieltagen führen sie die Liga souverän mit 12 Punkten Vorsprung an. Gegen Germania Teveren leistete der Tabellenführer sich die einzige Heimniederlage. Auswärts wurden die Bergheimer nur bei Inde Hahn auf die Verliererstraße gedrängt. Am Gründonnerstag, beim 1:0-Erfolg bei Alemannia Mariadorf, kassierte der Ligaprimus zwar zwei Rote Karten, jedoch hat er einen ausgeglichen stark besetzten Kader, der zwei Ausfälle problemlos verkraften kann.

In der Multi-Kulti-Truppe wird nicht nur marokkanisch und türkisch gesprochen, mittlerweile wird sich auch auf Japanisch unterhalten, denn der Verein hat sieben Japaner in seinen Reihen.

Im Hinspiel mussten die Rotter eine 1:4-Niederlage verkraften, ganz so deutlich soll das Ergebnis im Rückspiel nicht ausfallen, hofft jedenfalls Faton Popova und fordert. „Es wird zwar sehr schwer, aber wir müssen versuchen, die Null so lange zu halten, wie es geht, und dann hoffe ich, dass wir unsere Konter besser abschließen als zuletzt.“

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