Nordeifel - Beim Biomüll sind die Eifelkommunen gut aufgestellt

Beim Biomüll sind die Eifelkommunen gut aufgestellt

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:

Nordeifel. Wenn ab Anfang 2015 bundesweit die EU-Norm EN 13432 umgesetzt werden muss, dann wird das in den Eifelkommen niemandem den Schlaf rauben. Hinter dieser Verordnung steckt die ab dann vorgeschriebene flächendeckende getrennte Sammlung des Biomülls.

Nach jetzigen Stand haben von den 400 bundesdeutschen Landkreisen etwa 60 Kreise noch keine Biotonne eingeführt. Anders sieht das in der Nordeifel aus. In den drei Kommunen Monschau, Roetgen und Simmerath gibt es bereits klare Regelungen.

In der Stadt Monschau wurden vor zwei Jahren die bereits vorhandenen temporär angebotenen Grünabfall-Container durch Bioabfall-Container ergänzt, die an 12 Monaten in allen Ortsteilen zu bestimmten Zeiten bereit stehen. Der Grünabfall wird dann zur Deponie Warden geliefert. Bürgermeisterin Margareta Ritter betont aber, dass man grundsätzlich ein Interesse an einer wohnortnahen Verwertung habe, beispielsweise in Form einen gemeinsamen Biogas-Anlage für die drei Nordeifelkommen. Sie hoffe nach wie vor, dass es hier zu einer gemeinsamen Lösung kommen werde.

In der Gemeinde Simmerath gibt es die Möglichkeit, eine Biotonne zu bestellen. Davon machen derzeit 61 Prozent der Haushalte Gebrauch. Die restlichen Bürger haben gegenüber der für die Abfallentsorgung zuständigen Regioentsorgung erklärt, dass sie ihren Grünabfall und Biomüll fachgerecht durch Eigenkompostierung auf ihrem eigenen Grundstück verwerten.

Wer diese Möglichkeit nicht hat oder nicht Anspruch nehmen möchte, muss die Biotonne nehmen, erläutert Andre Gehlen vom Steueramt der Gemeinde Simmerath.

Auch in der Gemeinde Roetgen wird die neue EU-Verordnung keine Folgen im Hinblick auf die Biomüll-Entsorgung auslösen: Im Gemeindegebiet ist die Biotonne längst eingeführt. Etwa zwei Drittel aller Haushalte sind an diese Form der Grünabfallentsorgung angeschlossen, die laut Manfred Wagemann vom Hauptamt der Gemeinde zu günstigen Konditionen angeboten werde. Da es in Roetgen keinen Anschlusszwang gibt, haben alle anderen Bürger die Möglichkeit, ihre Bioabfälle einmal monatlich an der Sammelstelle Kuhberg anzugeben.

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