Simmerath - Beim Aufbau der Krippe geht die Arbeit Hand in Hand

Beim Aufbau der Krippe geht die Arbeit Hand in Hand

Von: ale
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In drei Tagen ist das Werk in der Kirche vollbracht, die Simmerather Krippenbauer legen Wert auf ein stimmiges schlichtes Gesamtbild. Foto: Anneliese Lauscher

Simmerath. Die Krippenbauer haben in der Simmerather Pfarrkirche St. Johannes der Täufer wieder ganze Arbeit geleistet und eine schlichte Krippe mit schönen alten Figuren neben dem Altar aufgebaut. Zunächst fällt die große Tanne auf, sie ist 7,60 m hoch. Sie stammt von einem Spender.

Auf dem Grundstück von Erich Stollenwerk wurde sie gefällt und mittels Gabelstapler zur Kirche transportiert. Auch diese Arbeit gehört zu den Aufgaben des Krippenteams. Dann geht es zu Anita Goffart, denn sie bewahrt die großen Teile der Krippe auf, weil dafür in der Kirche während des ganzen Jahres kein Raum zur Verfügung steht. In drei Tagen wird dann die Krippe errichtet, der Stall aus Holz scheint sich an eine Felswand zu schmiegen. „Unsere Figuren sind recht alt“, erzählt Herbert Wilden, „aus den 50er Jahren. Vor vier Jahren waren sie beim Puppendoktor in Aachen, ihre Gelenke mussten ausgebessert werden. Und Karola Haas schneiderte ihnen neue Kleider.“

Die Arbeiten gehen Hand in Hand, jeder im Team weiß, was er zu tun hat. Das Moos liefert Ludwig Löhrer, Pflanzen und Blumen werden von einem Gönner zur Verfügung gestellt. Zum Schluss wirkt das Gesamtbild mit Ziegen, Schafen, dem Hirten und dem Engel ländlich und friedlich, ein kleiner Bach zieht sich durch die Landschaft. „Kitsch wollen wir nicht“, sind sich die Krippenbauer einig. Josef Junker und Herbert Wilden sind seit Jahrzehnten dabei, aus der Schützenbruderschaft fanden einige Herren zum Team: Alfred Peters, Ernst Gerards, Hans Jürgen Schneider und Karl Haas und Wolf Schneider. Ihnen ist es ein Herzensanliegen, dass sich alle Kirchenbesucher in der Weihnachtszeit an der schönen Krippe erfreuen.

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