Roetgen - Beim Altpapiersammeln sind die Roetgener Spitze

Beim Altpapiersammeln sind die Roetgener Spitze

Von: heg
Letzte Aktualisierung:
papierbild
95,4 Kilogamm Altpapier hat - rein statistisch natürlich - jeder Roetgener Bürger im vergangenen Jahr gesammelt und damit zur Wiederverwertung beigetragen. Das ist Spitze in der Städteregion.

Roetgen. Wie alle Jahre wieder stand die Abfallbilanz der Gemeinde Roetgen auf der Tagesordnung des Umwelt-, Forst- und Tourismusausschusses. AWA-Abfallberater Georg Kleinen nahm seinen Besuch im Rathaus zum Anlass, sich für eine 20-jährige gute Zusammenarbeit zu bedanken und sich zu verabschieden, denn er geht im Laufe des Jahres in den Ruhestand.

Einen Dank abstatten wollte zu Beginn der Sitzung auch die Ausschussvorsitzende Petra Knur (SPD). Er galt dem Gemeindeförster Wolfgang Klubert für die sehr informative Führung der Ausschussmitglieder durch den Gemeindewald.

Die in der Abfallstatistik 2009 für Roetgen dargestellten Werte bestätigten den Trend der letzten Jahre, erklärte der Abfallberater. Die Roetgener waren wieder einmal Spitzenreiter beim Sammeln von Altpapier, hier trotz eines leichten Rückgangs, und bei der Nutzung des Schadstoffmobils, lobte Kleinen das Verhalten der in der Statistik zugrunde gelegten 8229 Einwohner. Jeder von ihnen sammelte 95,4 Kilogramm Altpapier und trug 1,46 kg Schadstoffe zur Sammelstelle. Der Kreisdurchschnitt lag bei 78,2 kg bzw. 0,68 kg.

Ein starker Anstieg war sowohl beim Haus- als auch beim Sperrmüll zu verzeichnen. Obwohl mit 122,7 kg jeder Roetgener 12,4 kg mehr Abfall als im Jahr zuvor in die orangen oder grauen Tonnen steckte, liegt das Ergebnis immer noch deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 133,6 kg.

Richtiger Weg beim Sperrmüll

Nachdem die Sperrmüllmenge 2008, im ersten Jahr nach der Umstellung von einem offenen auf ein Anmeldesystem, drastisch zurückgegangen war (von 45,7 auf 15,3 kg), ist sie nun wieder um 4,9 kg auf 20,2 kg gestiegen, was über dem Kreisdurchschnitt von 15,1 kg liegt. Die Zunahme sei jedoch nicht beunruhigend, der Rückgang insgesamt belege mehr als deutlich, dass mit der Umstellung der richtige Weg beschritten worden sei, betonte Kleinen.

Mit den gesammelten Leichtstoffmengen im gelben Sack liegt Roetgen fast genau im Kreisdurchschnitt; sie stieg um 1,4 kg auf 35,7 kg.

Weiterhin ansteigend sind die Grünabfälle, die in den kommunalen Sammelsystemen erfasst werden, in Roetgen liegen sie bei 7 kg (+1,8 kg). Für die Abgabe von Grünabfällen an der Sammelstelle Kuhberg sind 3,50 Euro für eine Kofferraumladung und 7,50 Euro für eine Anhängerladung zu entrichten.

Eine grüne Tonne oder Bio-Tonne gibt es in Roetgen wie in Monschau und Stolberg nicht.

Wie Kämmerer Heinz Mertens dazu mitteilte, soll sie auch nicht gegen den Willen der Bevölkerung eingeführt werden. Die Regioentsorgung werde dazu in Kürze eine Umfrageaktion starten.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert