Kalterherberg - Behindertengerecht: Goldener Pflasterstein für Kalterherberg

Behindertengerecht: Goldener Pflasterstein für Kalterherberg

Von: fm
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Auf dem goldenen Pflasterstein
Auf dem goldenen Pflasterstein, den Christiane Karl und Hartmut Buchbinder für die Städteregion enthüllten, ist das Alleinstellungsmerkmal „barrierefrei” dokumentiert. Foto Franz Mertens Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Die Ortsgruppe des Eifelvereins hat sich im vergangenen Jahr beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” hervorragend eingebracht. In einer ausführlich gehaltenen Bewerbungsmappe hat die Ortsgruppe überzeugend dargelegt, wie vielfältig im Ort in jüngster Zeit Projekte zur Integration von alten und behinderten Menschen von der Dorfbevölkerung angegangen wurden.

Die Ortsgruppe hat dabei auch eigene Projekte initiiert. Bei der Vorbereitung auf die Präsentation der Projekte hat die Gruppe viel Unterstützung aus der Bevölkerung und durch die am Bewertungsverfahren beteiligten Verwaltungen erfahren.

Sichtbares Zeichen für die Anerkennung der besonderen Bemühungen um Behinderte und ältere Leute war eine Ehrenurkunde und ein goldener Pflasterstein. Die Urkunde konnte Elfriede Conrads als Vorsitzende des Vereins in Empfang nehmen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde legten die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl und der Obmann der Behinderten bei der Städteregion, Hartmut Buchbinder, den im Boden der Wanderraststation im Bürgerpark eingelassenen goldenen Pflasterstein frei. Die Vorarbeiten dazu hatte Steinmetz Karl Goffart übernommen.

Den langen Weg bis zur Preisverleihung für das Alleinstellungsmerkmal „Barrierefreiheit” zeichnete Elfriede Conrads nach. Der Verein selber richtete im vergangenen Jahr anlässlich seines Jubiläums die Wanderraststation barrierefrei ein, ebenso den Eifelblick auf Ruitzhof. Am Seiteneingang des Eifeldoms erleichtert heute eine Rampe Behinderten den Zugang zu den Gottesdiensten. Im Edeka-Markt können inzwischen Behinderte mit Rollator oder Rollstuhl barrierefrei einkaufen. Der Seniorenwohnsitz bietet Rundumbetreuung für ältere Menschen an. Der Bürgerpark hinter dem Heim steht auch der Dorfbevölkerung zur Verfügung.

Der Pferdehof Frantzen bietet lernbehinderten und verhaltensgestörten Kindern Therapiemöglichkeiten an. Auch der Bauernhof Rodehof schließt alte und behinderte Menschen in sein Konzept ein. Der Kindergarten und die Musikvereine des Ortes bieten jungen und alten Menschen vielfältige Möglichkeiten zur Unterhaltung an. Damit schloss Elfriede Conrads die lange Liste der Projekte, die dem Ort das Alleinstellungsmerkmal eingebracht haben.

Ein weiteres Projekt kündigte sie am Ende ihrer Ansprache für die nächste Zeit an. Die Parkecke am Friedhof wird restauriert und gleichzeitig dort die ebenfalls im Wettbewerb gewonnene Bank aufgestellt. Der Verein stellt aus eigenen Mitteln noch weitere Möblierung bereit, um auch dort eine Raststation einzurichten.

Stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl gratulierte zum Erfolg im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft”. Überall werde der demografische Wandel bedauert. Kalterherberg sehe ihn als Chance und habe dazu die Initiative ergriffen.

Großes Lob zollte auch Hartmut Buchbinder dem Ort für die gezeigten Initiativen. Als Hausherr im Seniorenwohnsitz versprach Joachim Lennefer das sozialraumorientierte Konzept des Hauses mit den Eifelverein weiter zu entwickeln.

Um die Obstbäume auf der Streuobstwiese im Bürgerpark kümmert sich demnächst Hubert Paulus. In einem Fachlehrgang hat er das nötige Fachwissen erworben, um für den dringend nötigen Rückschnitt der Bäume zu sorgen. In einem kleinen Fachvortrag ließ er seine Zuhörer wissen, dass nur bei einem regelmäßigen Rückschnitt in den nächsten Jahren größere Erträge zu erwarten seien.

Damit schloss die Feier. Der Eifelverein und seine Gäste waren anschließend zu einem Empfang in der Cafeteria des Seniorenwohnsitzes eingeladen.
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