Beeindruckender Tag im Theater Aachen

Letzte Aktualisierung:
kulisse+bild-bu
Roetgener Grundschulkinder durchstöberten die Maske im Aachener Theater.

Roetgen. Einmal im Leben nicht nur aus dem Zuschauerraum auf die Bühne schauen, sondern auch einmal dahinter gucken - welches Kind hat nicht schon einmal davon geträumt? Für die Kinder der Klasse 3a der Grundschule Roetgen wurde dieser Traum jetzt Wirklichkeit.

Dank der Vermittlung einer Mutter, die in der Requisite des Theaters Aachen arbeitet, konnten die Drittklässler mit ihrer Lehrerin Maria-Magdalena Berning und begleitet von drei Müttern einen Vormittag lang den Theaterbetrieb aus nächster Nähe kennen lernen.

Premiere des Bühnenbildes

Theaterpädagogin Katrin Eickholt erwartete die Klasse am Eingang und führte sie zunächst ganz oben hinauf auf den letzten Rang. Als erfahrene Theaterbesucher machte den Kindern die Höhe im leeren Zuschauerraum nichts aus, und sie erkannten sogleich die Spielfläche der schwarzen Guckkastenbühne im Gegensatz zur runden Darstellungsfläche ihrer Schulaula.

Von dort aus ging es dann direkt auf die Bühne. Dort bewegten sich die Kinder mitten im pinkfarbenen plüschigen Bühnenbild von „Verbrechen und Strafe”, das vor ihnen noch kein Besucher gesehen hatte.

Damit nicht genug, setzte der Bühnenmeister die Drehbühne in Gang und ließ die erstaunten Drittklässler im Bühnenraum einmal eine Runde drehen.

Von hier aus entdeckten sie auch den geschlossenen Orchestergraben. Als sie jedoch die Zahl der Plätze im Zuschauerraum schätzen sollten, lagen die Vermutungen weit auseinander, und die tatsächliche Zahl von 832 beeindruckte sehr.

Genauso beeindruckt waren sie von der Höhe des Bühnenraumes und den Mikrofonen und Bildschirmen des Inspizientenplatzes gleich nebenan in den Kulissen.

Interessant war es in der Maske, wo die Schauspieler geschminkt und frisiert werden. Perücken und Haarteile, künstliche Körperteile und viele Schminkutensilien beeindruckten die Kinder, kamen ihnen aber noch ein wenig fremd vor.

Danach ging es hinauf zur Beleuchtungsgalerie. Aus zehn Metern Höhe sahen sie im Bühnenhimmel Scheinwerferbalken, Kulissenstücke, Schneetuch und das Seil hängen, an dem die Fee in „Pünktchen und Anton” in einem Geschirr von oben auf die Bühne schwebt.

Nach einer Pause im Theatercafé ging es dann zu Fuß zur Spielstätte „Mörgens”. Dort wartete bereits Carina Rother, die zweite Theaterpädagogin, und erklärte der Klasse diesen modernen Aufführungsort.

Noch ein Blick auf die Plakate im Mörgens, gestaltet nach Kinoplakaten bekannter Filme, und es ging hinauf in die Damen- und Herrenschneiderei.

Dort sahen die Kinder die Produktion der aktuellen Kostüme von den ersten Zeichnungen der Kostümentwürfe bis zu den fertigen Gewändern für Schauspieler und Sänger.

Danach führte Carina Rother sie zu den einzelnen Depots des Theaters. Dort lagern in Regalreihen und auf Stangen ungezählte Blumenarrangements, Schuhe, Stiefel, Kleider, Uniformen, Wäschestücke und Kopfbedeckungen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert