Rollesbroich - Baugebiet „In der Schlad“: Im Frühjahr soll es losgehen

Baugebiet „In der Schlad“: Im Frühjahr soll es losgehen

Von: ani
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Das neue Rollesbroicher Baugebiet „In der Schlad“ (Ausschnitt), wo bereits im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden soll.

Rollesbroich. Auf große Resonanz stieß die Informationsveranstaltung im Rollesbroicher Pfarrheim, wo Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in seiner Vortragsreihe „Bürgermeister vor Ort“ über das neue Feuerwehrgerätehaus und andere Themen informierte. Darzu gehörte neben dem abgeschlossenen Breitbandausbau auch das Baugebiet „In der Schlad“, wo bereits im Frühjahr mit Bauaktivitäten begonnen werden soll.

Rollesbroich wird danach um einen Schlag größer geworden sein. 42 Grundstücke stehen im neuen Baugebiet zwischen der Herrberig- und Kalltalstraße (Deffertsfeld) zur Verfügung. Dabei befinden sich 15 Grundstücke zwischen 780 und 815 Quadratmetern in der Hand der Gemeinde, womit sich die Kasse der Kommune auch wieder etwas füllt.

Eine Erschließungsstraße, die Herrberig- und Kalltalstraße verbindet, nebst zwei Stichstraßen werden durch „Neu-Rollesbroich“ führen. Superschnelles Internet wird es dort ebenfalls geben, da im Neubaugebiet die Glasfaserkabel, im Gegensatz zum restlichen Ort, bis ins Haus gelegt werden. Dann stehen dort dank FTTH-Technologie (Fibre to the House) bis zu 200 Mbit/s zur Verfügung.

Weitere Bürgerinfo

Bevor es mit den Bauarbeiten losgeht, wird laut Bürgermeister Hermanns nochmals eine Bürgerinfo stattfinden. Erfreulich auch die Mitteilung, dass der Breitbandausbau in Rollesbroich im Dezember abgeschlossen wurde (wir berichteten). Wie Hermanns hervorhob, war das aufgrund des Drängens der Gemeinde eher als ursprünglich geplant.

Eigentlich sollten die Arbeiten erst im kommenden Juni beendet werden. 92 Prozent der Anschlüsse in Rollesbroich können nun über einen Internetanschluss von 25 bis 50 Mbit/s verfügen. Hermanns kam auch auf die aufgekommenen Irritationen zum pflegefreien Gemeinschaftsgrabfeld auf dem Rollesbroicher Friedhof zu sprechen.

Er stellte klar, dass es dort ein solches Grabfeld gibt. Absprachen hierzu habe es bereits im Jahr 2010 mit dem Ortskartell gegeben. Weiterhin informierte der Bürgermeister, dass vonseiten einer Firma Interesse am Betrieb einer Speiseaufbereitungsanlage auf dem Gelände eines ehemaligen landwirtschaftlichen Unternehmens (Mohnen) gebe.

Zur damit verbundenen befürchteten Verkehrsbelastung stellte Hermanns klar, dass die tägliche Annahme von fünf bis sieben Tonnen Speiseresten geplant sei. Damit würden täglich auf der Fuhrtstraße zwei Lkws hin und zurückfahren, was nicht mit dem weitaus größeren Gülleverkehr in der Vergangenheit vergleichbar sei.

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