Simmerath - Bauer sucht Auto: Landwirt befreit feststeckende Touristen

Bauer sucht Auto: Landwirt befreit feststeckende Touristen

Von: red/pol
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Traktor
Ein Touristenpaar aus Belgien hatte sich am Sonntagnachmittag mit seinem Auto im Wald bei Kesternich festgefahren. Hilfe gab es von einem Bauern. Foto: Patrick Pleul/dpa

Simmerath. Kuriose Szene in der Eifel: Ein Touristenpaar aus Belgien hatte sich am Sonntagnachmittag mit seinem Auto im Wald bei Kesternich festgefahren. Schließlich war es ein Landwirt aus Simmerath, der die Beiden dank eines Rettungspunktes und seines Traktors aus ihrer misslichen Lage retten konnte.

Das Touristenpaar hatte es am Sonntag nach Simmerath-Kesternich verschlagen. Polizeisprecher Paul Kemen drückte es in der Polizeimeldung am Montag besonders malerisch aus: „Um möglichst viel an solch einem Tag zu sehen, aufzunehmen und zu verarbeiten, erfolgte die Erkundung von Teilen des Nationalparks nicht auf Schusters Rappen sondern im Auto. Und da es am Natürlichsten in der Natur fernab befestigter Straßen ist, verließ man diese. Tief in Wald und Wiese drang man ein. Die Zivilisation - sprich die letzte Teerstraße - ließ man 700 Meter hinter sich, als man schließlich am vermeintlichen Ende der Welt, an Punkt 049-10-02-0202 ankam.“

Dort war die sonntägliche Erkundungstour vorerst beendet, denn der Opel Vectra der Belgier war für den Eifel-Waldweg wohl nicht gedacht. So ging es an einer schlammigen Stelle nicht mehr weiter und die Polizei musste gerufen werden. In Ermangelung eines geländegängigen Abschleppwagens, zeigte sich ein Landwirt aus Simmerath als Retter in der Not.

Dieser kam schließlich mit seinem Traktor an den Rettungspunkt und befreite den Opel Vectra samt Insassen aus dem wortwörtlichen Schlammassel. So hatte das belgische Ehepaar „nicht nur das Land, sondern auch noch die Leute, sprich den Landwirt, kennengelernt. Und das mit den Rettungspunkten ist klasse“, bilanzierte Kemen am Ende seines Berichts über den kuriosen Zwischenfall, der ein glückliches Ende nahm.

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