Bauausschuss Roetgen: Einmal „Nein“ und einmal „Ja“

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Roetgen. Für den Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes für eine Wiesenfläche, zwischen Brandstraße und Keusgasse gelegen, konnte sich der Bauausschuss der Gemeinde Roetgen in seiner jüngsten Sitzung „nicht erwärmen.“

Aus dem Antrag wird ersichtlich, das es bei dem Vorhaben um eine „Umwandlung in Bauerwartungsland“ geht.

Dieses Vorhaben wird von der Bauverwaltung jedoch kritisch gesehen, weil Überlegungen zur künftigen Ausweisung von Wohnflächen im ganzheitlichen Rahmen angestellt werden müssen, jedoch nicht über Einzelfallentscheidungen.

Mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung (alle UWG) folgte der Bauausschuss dem Vorschlag der Gemeinde, dem Ansinnen nicht zuzustimmen.

Anders verlief die Beratung eines Bauantrags auf Errichtung eines Doppelhauses mit Garagen auf dem Grundstück in der Hahnbruchstraße in Rott.

Obwohl eigentlich alles klar zu sein schien, hatte Gudrun Meßing (Grüne) hinsichtlich der Verwaltungsvorlage leichte Bedenken. Die Sache sei zwar nicht umstritten, aber es bleibe ein „leichtes G’schmäckle“, meinte sie. Bernd Vogel (PRB) meldete Bedenken bezüglich des möglichen Regenwassers an, hierzu gab die Verwaltung Entwarnung.

Zur Frage, wer denn der Bauherr sei, gab Helmut Helze (CDU) klar zu verstehen: „Das darf doch keine Rolle spielen – ob der auch von SPD, der CDU oder sonst woher ist –, der Name darf keinen Einfluss haben.“

Hatte er am Ende auch nicht, der Ausschuss gab dem Bauantrag einstimmig statt.

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