Bauarbeiten: Bald wieder Verkehrsbehinderungen auf der B258

Von: ag
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Die Kanalsanierung in Roetgen geht weiter: Ab Montag, 17. Juli, wird auf der B258 wieder gebaut. Foto: A. Gabbert

Roetgen. Autofahrer müssen auf dem Weg nach Aachen bald wieder mit Verkehrsbehinderungen in Roetgen rechnen. Ab Montag, 17. Juli, wird auf der B258 zwischen Haupt- und Südstraße der dritte Bauabschnitt der Kanalhausanschlusssanierung in Angriff genommen.

Als im November mit den Bauarbeiten begonnen wurde, hatte die Städteregion zunächst eine Umleitung des Verkehrs durch den Ortskern angeordnet, um längere Staus auf der Bundesstraße zu vermeiden. Die von Anwohnern vorgetragenen Probleme und besonders auch die Risiken für die Schüler der Roetgener Schulen hatten schließlich zu einer gemeinsamen Suche der Gemeinde und der Städteregion nach einer neuen Regelung geführt. Das Ergebnis war ein Kompromiss, der so aussah, dass die Gemeinde die Baustellenlänge auf jeweils 50 Meter begrenzen sollte, damit die Zwischenphasen während der Ampelumschaltungen möglichst kurz gehalten werden konnten. So sollten die Wartezeiten gegenüber einer längeren Baustelle verkürzt werden.

Eine Umleitung durch den Ort soll es auch jetzt nicht mehr geben. Nach Auskunft des Bauamtes der Gemeinde Roetgen soll die Maßnahme in zehn kleinere Bauabschnitte unterteilt werden. Der Verkehr wird dann durch eine Ampel geregelt.

Nachdem der Verkehr bei der letzten Baumaßnahme dann durch eine Ampel geregelt und wieder über die B258 geführt wurde, sorgte die Baustelle an einem Wochenende für ein Höchstmaß an Gereiztheit und Fassungslosigkeit bei Tausenden Autofahrern. Der Ärger war entstanden, weil die Autofahrer, wenn sie nach kilometerlangen Staus endlich die Baustellenampel auf der B258 passiert hatten, feststellen mussten, dass es zu diesem Zeitpunkt gar keine Baustelle gab, sondern lediglich zwei am Freitagnachmittag nach Feierabend auf der Fahrbahn abgestellte Baufahrzeuge es erforderlich machten, den Verkehr einspurig zu regeln.

Vonseiten der Stadt Monschau heißt es deshalb nun, dass man eine Abschaltung der Ampel an den Wochenenden erwarte, falls es keine Bauaktivitäten gibt. „Die Wochenenden sind mit Blick auf den Tourismus besonders wichtig“, sagt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter.

„Wenn keine Arbeiten anstehen, wird das auch so sein“, hält Katja Breda vom Bauamt der Gemeinde Roetgen fest. Es sei aber nicht auszuschließen, dass die Ampel auch an den Wochenenden in Betrieb sei, etwa wenn der Asphalt aushärten muss. An dem Wochenende, an dem auch das Rurseefest stattfindet, werde es auf jeden Fall keine Ampelregelung geben, sagt Breda.

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