Bauanträge sollen in Zukunft transparenter werden

Von: P. St.
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Simmerath. Keine guten Erfahrungen hat der Simmerather Bauausschuss bei der Beratung den Bebauungsplan in Einruhr gemacht. Hier gab es unschöne und langwierige Diskussion über einige Bauvorhaben, die sich für das Dorf als zu groß dimensioniert erwiesen, was letztlich die Änderung des Bebauungsplanes auslöste.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sah nun eine gute Möglichkeit, solche Irritationen zu vermeiden, wenn man den Bauherrn auferlege, bei Antragstellung in Zukunft eine fototechnische Simulation (Fotomonatge) des Vorhabens den Unterlagen beizufügen.

Diesem Antrag stimmte auch der Bauausschuss in der seiner zurückliegenden Sitzung zu, wobei allerdings der Vorschlag ein wenig abgeändert wurde. Nicht bei grundsätzlich allen, sondern nur bei „schwierigen Bauvorhaben” sollen die Bauanträge um Fotomontagen ergänzt werden. Die Entscheidung darüber, ob diese bildhaften Darstellungen für mehr Transparenz erforderlich sind, soll der Ausschuss im Einzelfall treffen.

Zuvor hatte stellvertretender Fraktionsvorsitzender Klaus Stockschlaeder noch einmal seinen Antrag erläutert. Die Ausschussmitglieder müssten die Möglichkeit haben, sich ein besseres Bild von der gewünschten Bebauung machen zu können. Dies erhöhe die Vorstellungskraft. Technisch sei ein solches Verfahren heute relativ leicht umzusetzen.

Klaus Stockschlaeder: „Wenn eine gute Visualisierung eines beantragten Projektes vorliegt, lässt sich für jeden sofort erkennen, ob das Ortsbild beeinträchtigt wird oder nicht.”
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