Barrierefrei durch den Nationalpark

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Am Wilden Kermeter befragten Studenten Besucher nach der Barrierefreiheit im Nationalpark.

Nordeifel. Wie machen die Eifler das mit den barrierefreien Angeboten im Naturerleben?

Um das herauszufinden, ging die Dachorganisation der deutschen Großschutzgebiete Europarc dieser Leitfrage nach und untersucht in Deutschland derzeit die Angebote für Besucher mit Behinderungen in der Nationalparkregion Eifel.

Bereits seit Mitte April werden die touristischen Angebote von Nationalpark-Toren, Nationalpark-Gastgebern und anderen touristischen Einrichtungen im Naturpark Nordeifel und Nationalpark Eifel auf ihre Barrierefreiheit hin untersucht.

Zudem befragten vergangene Woche Studierende der Hochschule für Dienstleistungsmanagement (IUBH) in Bad Honnef unter Leitung von Professor Marcus Herntrei, Gäste vor Ort. Befragt wurde an unterschiedlichen Standorten wie Nationalpark-Tore, Wilder Kermeter und Wilder Weg, Bird-Watching Station und am Moorpfad bei Dahlem.

Vielfalt ohne Barrieren

Die Untersuchungen laufen im Rahmen des Europarc-Projektes „Vielfalt (er)leben ohne Barrieren: Barrierefreiheit und Inklusion in den Nationalen Naturlandschaften“, gefördert von Aktion Mensch.

Im Mittelpunkt des Projektes steht vordergründig die ungehinderte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an Naturerlebnisangeboten.

Die Praxiserfahrungen werden nun aufbereitet, um andere Nationale Naturlandschaften in den Regionen Deutschlands für das Thema zu sensibilisieren und Handlungsempfehlungen aufzuzeigen.

Engagement seit über zehn Jahren

Seit mehr als zehn Jahren engagieren sich der Naturpark Nordeifel und der Nationalpark Eifel gemeinsam für ein barrierefreies Naturerleben für alle.

Innerhalb der Projektinitiative „Eifel barrierefrei“ wurden unterschiedlichste Teilmaßnahmen von der Sensibilisierung der regionalen Akteure über Qualifizierung von Gastgebern bis hin zum Abbau von baulichen Barrieren in den Naturzentren und in Natur und Landschaft durchgeführt.

Durch diese jahrelange Arbeit konnten nun die ersten Erfolge verbucht werden.

Eine durchgängige touristische Servicekette für Menschen mit Behinderung in der Naturerlebnisregion Eifel zu entwickeln, so dass allen eine Teilhabe an der Natur möglich ist, ist dennoch das Ziel.

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