Bankenkrise erreicht Strauch: Gaunerkömodie des St. Josefs-Vereins

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Strauch. In diesem Jahr nimmt die Theaterabteilung des St. Josefs-Verein Strauch die immer noch aktuelle und hoch brisante Bankenkrise aufs Korn. An insgesamt vier Terminen präsentieren die Laiendarsteller die Gaunerkomödie „Ätsch jetzt gründen wir eine Bank“ von Hans Schimmel im Pfarrheim in Strauch.

Wegen kleinerer Betrügereien und Einbrüchen wurden die Kleinganoven Adi Böller (Martin Greuel) und Kurt Kneisel (Jürgen Breuer) bereits mehrfach verurteilt. Nun planen sie den großen Coup, um sich danach gemeinsam mit Adis Frau Andrea Böller (Simone Werker-Schwartz) ein sorgenfreies Leben leisten zu können. Kurt macht eine Bank ausfindig, die scheinbar ein leichtes Ziel für einen Überfall ist. Doch die Überraschung ist groß, als die Bank schließlich von dem Trio gestürmt wird...

Der arrogante Vorstandsvorsitzende Hagen Krause (Daniel Breuer) und der nicht weniger gierige Geldhai Richard von Böckle (Eugen Strauch) geben sich gegenseitig die Klinke in die Hand, um jeweils ihre Interessen in der Bank durchzusetzen. Von diesen „Problemen“ kann die bankrotte Blumenhändlerin Karin Mücke (Karin Hermanns) und der am Geldautomat verzweifelnde Kunde Rainer Schaden (Simon Braun) nur träumen.

Sie benötigen doch nur einen kleinen Kredit, um ihre Träume zu verwirklichen. Den ganz großen Traum dagegen hat die arbeitslose Sophie Kümmel (Tanja Baltzer). Sie möchte nach alter Familientradition eine waschechte Beamtin werden, um ein geruhsames Leben zu führen.

Den ganzen Dingen auf die Spur kommen wollen die Polizisten Wollmann (Peter Falter) und sein Kollege Brenner (Klaus Breuer). Sie stoßen dabei aber schnell an ihre Grenzen und müssen sich sogar der Unterstellung verwehren, alte Damen auszurauben. Als dann auch noch die gewiefte Oma Grieße (Katja Semleit) auf den Plan tritt, wird das Chaos perfekt.

Vier Aufführungen

Die Premiere findet am 19. November, um 20 Uhr statt. Weitere Aufführungstermine sind Samstag, 26. November, sowie Sonntag, 20. und 27. November. Samstags beginnen die Vorstellungen um 20 Uhr, sonntags um 18 Uhr.

Karten für die Vorstellungen mit reservierten Sitzplätzen sind erhältlich bei Ralf Virnich, Telefon 02473/5385 und Katja Semleit, Telefon 02473/4748. Die Theaterspieler des Josefs-Vereins versprechen einen turbulenten und unterhaltsamen Abend.

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