Bald neues „Zuhause“ für Rotes Kreuz Roetgen

Von: Günther Sander
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An der alten DRK-Rettungswache hat der Abriss begonnen. Die Städteregion Aachen baut auf dem Gelände neue Räumlichkeiten, unter anderem auch für den DRK-Ortsverein Roetgen. Foto: Günther Sander

Roetgen. Aus Alt wird bald Neu. Aufatmen bei Bürgermeister und DRK-Ortsverbandsvorsitzenden Manfred Eis, am alten DRK-Gebäude in der Hauptstraße hat der Abriss begonnen. Manfred Eis ist zuversichtlich: „Die Städteregion baut neu, bis Ende diesen Jahres soll alles fertig sein.“

Es hatte Streit gegeben, wer denn nun die Rettungswache errichten soll. Zwischenzeitlich sind drei „verlorene“ Jahre vergangen, in denen sich nichts bewegt hat.

Als Übergangslösung ist die Rettungswache in einer alten Bäckerei an der Bundesstraße untergebracht. „Eine echte Notlösung“, bedauert Manfred Eis, denn durch den Leerstand des Altbaus in der Hauptstraße sei das Vereinsleben gänzlich zum Erliegen gekommen.

Keine Seniorentreffen, keine Feiern, der Vorsitzende spricht von großen gesellschaftlichen Verlusten. Eis sehnt sich rasch das neue Zuhause herbei, es werde höchste Zeit, sagt er gegenüber unserer Zeitung.

Woran hat es gemangelt? Es gab bekanntlich Unklarheiten darüber, wer denn nun bauen wird. „Wir waren bereit, in Eigenregie den Bau zu erstellen.“, so der Bürgermeister Manfred Eis. Nicht so die Städteregion, ihr war der Mietpreis für die Unterbringung der Rettungswache „zu teuer.“ Ergo legte sie eine eigene Planung vor, überlegte und entschied sich neu. Sie könne preisgünstiger bauen, wurde von der Städtregion aus argumentiert.

Die Städteregion baut nun eine Rettungswache inklusive einiger Räumlichkeiten für die Vereinsarbeit vor Ort und vermietet sie an den DRK-Ortsverein. Die Gemeinde Roetgen hat das Gelände an der Hauptstraße für 60 Jahre an die Städteregion verpachtet.

Das DRK bleibt nicht auf den Kosten sitzen. Die Baukosten werden mit rund 600.000 Euro beziffert, für die Rettungswache gibt es 210 Quadratmeter an Nutzfläche für Fahrzeughallen, Umkleiden, Ruheräume, Büro, Aufenthaltsraum und sanitäre Anlagen. Der DRK-Ortsverein mietet im Parterre 110 Quadratmeter an, zur Verfügung stehen ein Veranstaltungsraum, Büro, Teeküche und WC-Anlagen. Manfred Eis ist erleichtert, endlich der Startschuss.

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