Bäume bei neuen Roetgener Baugebieten nicht vergessen

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Bei der Erschließung von Neubaugebieten wie an der Greppstraße in Roetgen sollten auch Baumpflanzungen nicht vergessen werden: Das fordert der Heimat- und Geschichtsverein. Foto: Archiv / P. Stollenwerk

Roetgen. Baumpflanzungen waren eines der zentralen Themen auf dem letzten Treffen des Roetgener Heimat- und Geschichtsvereins (HeuGeVe). Dabei kamen die Mitglieder auf die „mittlerweile sehr kleinen Baugrundstücke, auf denen meist kein Platz mehr für Bäume ist“, zu sprechen. Besonders im Fokus stand das Neubaugebiet „Greppstraße I“.

Dort finde sich offensichtlich kein Platz für zwei Bäume, die in der Gestaltungssatzung eigentlich vorgesehen waren, hieß es aus Reihen des Heimat- und Geschichtsvereins. „Da die mangelnde Naturanbindung neuerer Roetgener Bauten aber für den Eindruck der Verstädterung verantwortlich ist, wie man zum Beispiel in der Rosentalstraße oder im Neubaugebiet ‚Greppstraße II‘ beobachten kann, sollten Baumpflanzungen auch im Ort Roetgen nicht ‚vergessen‘ werden“, hielten die Mitglieder fest.

Insgesamt herrsche in Roetgen aber kein Mangel an Bäumen, wie ein Blick auf den Ort zeige; lediglich die Verteilung und die kontinuierliche Zerstörung bei Neubauten sei ein Problem, wurde im Protokoll festgehalten.

Ein anderes Thema war die Steigerung der Mitgliederzahl. Dabei wurde festgestellt, dass auch Neubürger großes Interesse an „einer intakten Heimat“ hätten und an geschichtlichen Informationen interessiert seien, die der HeuGeVe sammelt und veröffentlicht. Es gebe viel Interesse an der Arbeit des Vereins, aber nicht alle Interessierten wollten auch Vereinsmitglieder sein. Deshalb sei zu überlegen, ob sogenannte Förderer regelmäßig mit in die Vereinsarbeit eingebunden werden können, um so das Potenzial des Vereins zu verstärken. Auch die Roetgener Geschäftsleute sollen angesprochen werden.

Der HeuGeVe will sich auch an einem Projekt der „Heimat-AG“, dem Zusammenschluss der Geschichtsvereine im Monschauer Land, beteiligen. Dabei soll es um die Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg gehen. Die AG werde alles zusammentragen, was zu diesem Thema in der Region zu finden ist.

Das Ergebnis werde eine Veröffentlichung sein, in der die Arbeit präsentiert werden soll, wurde bekanntgegeben.

Die Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins werden daher gebeten, „Teilaspekte dieses Projekts mitzugestalten“. Besonders interessiert ist der Verein an statistischen Daten für Roetgen aus den Jahren zwischen 1945 und 1955 sowie an Familienchroniken Betroffener.

Das nächste Monatstreffen des Heimat- und Geschichtsvereins findet am Mittwoch, 8. Februar, um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus statt.

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